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Bausubstanz erhalten, Werte sichern

Bei klein dimensionierten Abdeckungen, wie schmalen Fensterbänken und ähnliches, genügt 0,7 Millimeter Metalldicke. Aber grundsätzlich gilt, dass mit größeren Dicken, wie beispielsweise 0,8 oder 1,0 Millimeter, stabilere, wellenfreie und gradlinige Arbeitsergebnisse erzielt werden.

Vordere Aufkantungen schützen vor Verunreinigungen und Schmutz im Fassadenbereich. Foto: Rheinzink

Insbesondere bei stark beanspruchten Abdeckprofilen und hohen Ansprüchen an Aussehen, Exaktheit und Flächenstabilität. Wenn aus falscher Sparsamkeit zu dünnes Material verarbeitet wird, können sich Verwerfungen und Wellen bilden. Die Tabelle "Metalldicke in Abhängigkeit vom Zuschnitt" zeigt hierzu Richtwerte.

Ablaufspuren vermeiden

Gegen Ablaufspuren und Schmutzfahnen, die Metall- und darunter liegende Mauerflächen verunstalten können, müssen schon im Planungsstadium gezielt Maßnahmen ergriffen werden. So sollte die Anordnung eines leichten Quergefälles zur Dachinnenseite hin, zum Beispiel bei Attika- und Mauerabdeckungen, der Regelfall sein. Darüber hinaus empfiehlt es sich, der Randausbildung an der Vorderseite besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Hier kann durch eine entsprechende Aufkantung (Dreikant) vermieden werden, dass mit Schmutzablagerungen vermischtes Regen- oder Schmelzwasser bei Regen über die Blechvorderkante zur Fassadenseite hin abläuft und Bauteilaußenflächen verschmutzt. Eine andere Lösung mit gleichem Effekt bietet sich an, wenn die Vorderseite der Attikaabdeckung mit einem zusätzlichen, überstehenden Blendenprofil versehen wird. Grundsätzlich gilt, dass aus dem Werkstoff Rheinzink keine Inhaltsstoffe ausgewaschen werden, die angrenzende Bauteile verschmutzen.


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