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Bei Produktion, Nutzung und Entsorgung
Obwohl nur 4 Prozent des in Deutschland verbrauchten Erdöls in die Herstellung von Kunststoffen geht, ist Umweltschutz für die Produzenten von Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen ein wichtiges Thema. Deshalb stehen Langlebigkeit und verantwortlicher Umgang mit den Rohstoffen bei der Herstellung der Produkte im Blickpunkt.
Sorgsamer Umgang mit Rohstoffen: Langlebige Dachabdichtungen sind der beste Umweltschutz. Mit vergleichsweise geringem Materialeinsatz bieten die einlagig zu verlegenden Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen einen dauerhaften Schutz der Gebäude. Auch nach 20-jähriger Liegedauer unter erschwerten Umgebungsbedingungen sind normgerechte Kunststoff-Dachbahnen voll funktionstüchtig. Geringer Materialverbrauch ist auch in der Herstellung ein entscheidendes Kriterium. Kunststoff-Dachbahnen haben in der Regel mit 1,5 Millimeter Dicke die volle Funktionstüchtigkeit für einen sehr langen Zeitraum. Um darüber hinaus Rohstoffe einzusparen, forcieren die Hersteller die Rücknahme von gebrauchten Bahnen mit dem Ziel, die ausgedienten Bahnen in den Produktionskreislauf zurückzuführen. Hierbei kommt die Möglichkeit der sortenreinen Trennung, vor allem bei loser Verlegung oder mechanischer Befestigung, diesem Konzept entscheidend entgegen.
Geringstmögliche Umweltbelastung: Zu einem ökologischen Baustoff-Profil gehört das umweltfreundliche Verhalten über die gesamte Lebensdauer. Von Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen geht weder in der Produktion noch bei Einbau oder auch langjähriger Verweildauer eine toxikologische Beeinträchtigung der Umwelt aus. Sowohl der rezeptive Aufbau als auch Herstellung, Verarbeitung und Entsorgung entsprechen den Kriterien des Umwelt- und Gesundheitsschutzes. Kunststoffbahnen werden auf modernen Anlagen hergestellt und haben den Vorteil exakt steuerbarer Eigenschaften, präziser Reproduzierbarkeit sowie einer lückenlosen Dokumentation und damit Überprüfbarkeit. In dieser Hinsicht sind sie jedem "Naturprodukt" überlegen.
Geringer Energieeinsatz: Bei Produktion, Lagerung, Transport, Verlegung oder auch Recycling ist der Energieeinsatz niedrig. Verglichen mit anderen Bedachungsmaterialien bleibt schon in der Herstellung der Energieeinsatz minimal. Einlagige Verlegung und minimale Bahnendicke führen zu einem vergleichsweise geringen Transportvolumen des Abdichtungsmaterials.
Wiederverwertung: Bahnenabschnitte, die bei der Herstellung von Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen entstehen, können der Produktion wieder vollständig und ohne Qualitätsverlust zugeführt werden und ersetzen so wertvolle Rohstoffe. Auch Verschnittmaterial von der Baustelle wird von den Herstellern zurückgenommen und ressourcenschonend wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt. Die Hersteller haben sich freiwillig verpflichtet, Altdachbahnen zurückzunehmen und der Wiederverwertung zuzuführen.
