Heiko Kistenberger ist neuer Obermeister

Die Dachdecker-Innung Karlsruhe hat bei der Frühjahrsversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der neue Obermeister, Heiko Kistenberger, ist mit der wirtschaftlichen Situation im Dachdeckerhandwerk zufrieden.

Neuer Vorstand Karlsruhe
Der neu gewählte Vorstand: Von links: Danny Neureuther, Johannes Rebholz, Obermeister Heiko Kistenberger, Ulrich Senn, stellvertretender Obermeister Marko Neubauer, Marcus Herbold. Foto: mjo/pr

Die Dachdeckerinnung Karlsruhe hat einen neuen Obermeister gewählt: Dirk Kleer, der das Amt vor einem Jahr von Bodo Radke übernommen hatte, kandidierte aus privaten Gründen nicht mehr. Zum neuen Obermeister berief die Versammlung einstimmig Heiko Kistenberger (Bruchsal), der sich seit Jahren im Vorstand engagiert und zuletzt stellvertretender Obermeister war.

Zum neuen stellvertretenden Obermeister wählten die Innungsmitglieder ebenfalls einstimmig Marko Neubauer (Pforzheim). Auch für die vier Vorstandsmitglieder votierte die Versammlung einstimmig. Es ist ein junges Team, das jetzt das Zepter in der Innung übernimmt. Einer der ersten Gratulanten war Kreishandwerksmeister Frank Zöller. Ihm habe imponiert, wie lebendig sich die Dachdecker-Innung bei der Messe „Einstieg Beruf“ präsentiert habe. In seinem Grußwort skizzierte er die Arbeit der Kreishandwerkerschaft (KH), ging auf Gespräche mit den Gemeinden über die Vergabemethoden ein, berichtete vom neuen „Craft-Magazin“ der KH und ging auch auf die Digitalisierung im Handwerk ein.

Heiko Kistenberger verdeutlichte die Marketing-Strategie auf der Messe „Einstieg Beruf“. Nach wie vor sei für die Jugendlichen das Schlagen von Schiefer-Herzen ein echter Renner. Dafür würden Preise vergeben. Im nächsten Jahr soll der Stand nochmals aufgepeppt und vergrößert werden. Themen der Versammlung waren auch die neue Nachwuchswerbung des Landesinnungsverbands, ein Bericht über den Dachdeckertag in Bonn sowie ein Vortrag über das „Rundum sorglos Paket –DachCheck und DachCheck Plus“. Gemeint sind damit eine einfache Inspektion zu einem günstigen Preis sowie ein erweiterter Check mit Wartungsarbeiten.

Die bekannten Unklarheiten bei der Styropor-Entsorgung sollen beim Landesverbandstag in Stuttgart beleuchtet werden.

Mit der derzeitigen wirtschaftlichen Situation sind die Dachdecker sehr zufrieden. „Die Auftragsbücher sind voll“, unterstrich Obermeister Heiko Kistenberger.

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