Meisterhafte Ausbildung für Dachdecker & Co.

Ein Meister muss heute sein Handwerk genauso gut beherrschen wie die Kalkulation, die Angebotserstellung, die Auftragsabwicklung oder die Abrechnung. Kaufmännische Kenntnisse sind für eine meisterhafte Führungskraft in einem kleinen oder mittleren Betrieb ebenso wichtig wie der fundierte Umgang mit Computer und moderner Kommunikationstechnik.

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Meisterausbildung für Dachdecker: Rainer Klostermann (l.), Koordinator für die Meisterlehrgänge und die Fort- und Weiterbildung in der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland, präsentiert Günter Reichow , Vertriebsleiter der M◦Soft-Gruppe, den Praxisbereich des Handwerkerbildungszentrums mit Dachstuhlmodellen. Foto: Martina Bauer

Jährlich werden zweieinhalbjährigen Meisterlehrgänge mit Theorie- und Fachpraxisteil am BTZ der Handwerkskammer angeboten. „Berufsbegleitend stellt das eine große Herausforderung dar, das sind häufig Gesellen und angehende Betriebsleiter, die mitten im Berufsleben stehen“, erklärt Rainer Klostermann, Koordinator für die Meisterlehrgänge und die Fort- und Weiterbildung, „mit unseren Bildungsbaukästen mit integrierten Handwerkerlösungen können wir den Lernprozess wesentlich vereinfachen.“

Moderne IT-Lösung für Notebooks

Da ein Notebook mittlerweile auch im Handwerksbereich zur Standardausrüstung gehört, wird die Spezialsoftware von M◦Soft für den kaufmännischen Bereich zu Beginn eines neuen Lehrgangs auch auf die mitgebrachten Geräte installiert. „Wir haben gemeinsam mit Kammervertretern und Lehrgangsdozenten Unterrichtspläne gestaltet und eine von uns entwickelte, moderne IT-Lösung zur Verfügung gestellt“, so Günter Reichow, Vertriebsleiter der Unternehmensgruppe in Dissen, „für den Schulungsbereich haben wir eine Datenbank eingerichtet und alle Rechner mit unserer Software ausgestattet.“

Nach einer EDV-Unterweisung im Lehrgang durch Unternehmensexperten sind die angehenden Meister in der Lage, die Software in den Schulungsräumen und zuhause zu nutzen. Auf diese Weise üben und lernen sie für den kaufmännischen Teil der Prüfung: vom Erstellen eines Leistungsverzeichnisses mit Kalkulation und Angebot über die Projektplanung und Auftragsabwicklung bis hin zur Projektabrechnung oder Lohn- und Gehaltsabrechnung.

„Programm vereinfacht den Arbeitsalltag“

„Die Software hat mir sehr weitergeholfen, sie ist eine große Hilfe“, sagt Matthias Menne, der im Sommer 2012 die Meisterprüfung ablegte und dieses Jahr in vierter Generation den Dachdeckermeisterbetrieb Menne in Werlte übernehmen wird. Die Zeiten der aufwendigen Kalkulation per Hand seien vorbei, „das M◦Soft-Programm ist übersichtlich und mit Grundkenntnissen leicht zu handhaben, es vereinfacht unseren Arbeitsalltag“.

Im „Meisterlehrgang zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Dachdeckerhandwerk“ des Berufsbildungs- und Technologiezentrums werden im Durchschnitt alle zwei Jahre 16 Männer – selten auch Frauen – ausgebildet. „Mit der Software von M◦Soft können wir den Teilnehmern eine Lösung bieten, die in der Branche anerkannt und verbreitet ist, das finden sie hinterher auch in den Betrieben vor“, sagt Rainer Klostermann, „für uns spielt zudem eine Rolle, dass wir einen regionalen Partner haben, der um die Ecke sitzt und schnell vor Ort ist.“

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