Phantom über Fulda

In Eichenzell bei Fulda fliegt seit einiger Zeit ein Quadrocopter. Die Drohne filmt und fotografiert Dächer in der Region. Für DDM Gruß erst der Anfang. Auf die-mediengarage.de bietet er neben Luftaufnahmen und 3-D-Visualisierungen von Dachaufbauten auch Imagewerbung für Dachdecker an.

Drohne
Holger Gruß mit einer Drohne auf seinem Betriebsgelände. Der Copter filmt mit einer Auflösung von bis zu 4K, also 4fach Full HD. Foto: DDH

Wenn sich der Redakteur beim Ortstermin vom Dachdecker die Feinheiten der neuen Kamera erklärten lässt, deutet sich bereits an: Handwerk ist für Holger Gruß Beruf, Technik seine Leidenschaft. Vor 2 Jahren kam dem Dachdecker beim Besuch der 100 Top Dachdecker Deutschlands die Idee, den Service Dachinspektionen per Quadrocopter anzubieten. Im kleinen Kreis sprachen die Dachdecker über das damals noch jungfräuliche Thema von kleinen Drohnen. Holger Gruß war sofort fasziniert und bestellte noch am selben Wochenende das erste Modell. „Zum Üben und Testen war der Phantom Vision von DJI ganz gut. Auf der Baustelle hat sich jedoch dann recht schnell herausgestellt, dass das kleine und relativ leichte Gerät recht windanfällig war und kameratechnisch nicht meinen Vorstellungen entsprach. Deshalb kaufte ich einen Oktocopter mit 8 Antrieben und besserem Flugverhalten. Dieser Copter filmt und/oder fotografiert mit einer Sony Videokamera und einer Auflösung von bis zu 24,1 Millionen Pixel alles in Full HD. Ein weiterer Vorteil ist der integrierte 10-fache optische Zoom und der bis zu 120-fache digitale Zoom“, berichtet Holger Gruß stolz.

Steuerung des Copters vom iPad aus

Gesteuert wird die Kamera des Fliegers vom iPad – auch kein Problem für den Apple-Fan Gruß, der für die letzte Drohne insgesamt rund 5.000 Euro investierte. Für den täglichen Einsatz kaufte er noch ein neues Modell dazu. Das ist kleiner, hat aber eine Kamera, die bis 4K Ultra High Definition aufnimmt und um 360° frei drehbar ist. Auf der Baustelle muss Gruß natürlich die behördlichen Auflagen beachten sowie die Privatsphäre von Nachbarn, eventuell müssen Teile des Bildausschnittes bei Weitergabe oder Veröffentlichung unkenntlich gemacht werden. „Generell fliege ich ein Dach ab und drehe in hoher Qualität. So kann ich nachher bei der Auswertung der Aufnahmen die Bilder gut vergrößern. Das neue Modell kann sogar anderen Objekten folgen, was früher nicht möglich war. So filme ich meine Mitarbeiter auch ab und an. Doch das sind die Jungs gewöhnt. Die wissen, dass ihr Chef in der Beziehung „ganz speziell“ ist“, lacht Gruß. Theoretisch funktioniert die Steuerung sogar mit einem leistungsfähigen Smartphone, es gibt IOS und Android Apps für die Bedienung, inklusive Live-Bild-Übertragung. Beim Steuern der Kamera kennt er jedoch keine Kompromisse, den Copter fliegt Holger Gruß und sonst keiner .

Zur Webseite die-mediengarage.de

Johannes Messer

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 08.2015

Holger Gruß

Holger Gruß mit Drohnen

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