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Über den Flachdächern von Frankfurt
Über den Flachdächern von Frankfurt feierte der DUD, Verband Kunststoffdach- und Dichtungsbahnen, 30-jähriges Jubiläum. Hier entwickelte sich ein kurzweilige Zeitreise, eine "Büttenrede" sorgte für das Highlight.
In genau 42 Sekunden rast der Aufzug des Frankfurter Main Towers in den 53. Stock - und mit ihm die Gäste des DUD-Jubiläums. Dort stand - zwei Stockwerke höher - zunächst die Besichtigung der Plattform des Towers auf dem Programm, gemeinsam mit Professor Architekt Roland Burgard, ehemaliger Leiter des Hochbauamts Frankfurt. Die Sehenswürdigkeiten auf einen Blick: Dom, Paulskirche, Goethe-Haus und Römerberg, Alte Oper und Festhalle, Museumsufer und das Messegelände glänzten zum DUD-Jubiläum. Auch im Restaurant bewunderten die Teilnehmer das klassische Ambiente der Innenarchitektur und genossen fantastische Ausblicke auf die Bankenstadt Frankfurt - auch dank der acht Meter hohen Glasfront. Klaus H. Niemann, Vorstandsvorsitzender DUD, hieß die rund hundert Gäste willkommen und bedankte sich bei den Branchenpartnern - unter Ihnen auch ZVDH Präsident Karl-Heinz Schneider. ZVDH Hauptgeschäftsführer Elmar Esser sowie die DEG-West Vorstandsmitglieder Edith Weerd und Hans Böckling - für die langjährige Unterstützung. "Wir wollen uns bei Ihnen für das Vertrauen und das Engagement bedanken. Das gilt besonders für die letzten, harten Jahre mit den europäischen Normen. Netzwerke und Kompromisse werden, gerade im europäischen Zusammenhang, immer wichtiger," sagte Niemann. Er hob die Meilensteile von dreißig Jahren Verbandsarbeit hervor und erwähnte das Recyclingsystem "Roofcollect".
Parallel wurde das Abendessen als "Flying Buffet", in verschiedenen Gängen serviert. Nach rund einer Stunde betrat Produktmanager und Alwitra-Urgestein Josef Löcherbach die Bühne . In seiner Laudatio erwähnte er alle Personen, die sich über die Jahre für Kunststoffdachbahnen engagiert haben und sparte nicht mit ironischen Kommentaren. Seine "Büttenrede" hob sich wohltuend von Beweihräucherungen und langweiligem Eigenlob hervor. Einige Auszüge: "Über Klaus Niemann: Man kann nicht sagen, dass ihn niemand kennt..." Über den Marketing-Ausschuss des DUD: "Wer kann sich heute schon noch nen Arz(t) leisten?". Bis weit nach Mitternacht amüsierten sich die Gäste mit einer Zauberin und Life-Musik.
Johannes Messer
