1, 6 Millionen hessische Dächer zeigen vermeidbare Wärmeverluste

In Hessen gibt es rund 1,3 Mio. Wohnhäuser und ca. 0,3 Mio. Nichtwohngebäude, deren Dächer überwiegend vor der ersten Energiekrise errichtet wurden. Sie haben nur den mäßigen Wärmeschutz der damaligen Zeit. Zwei Probleme kennzeichnen alte Dächer: im Sommer heiß und im Winter kalt.

Ausstellung Dachdämmung
Wie Schwachstellen am Dach mit Hilfe nachträglicher Dämm-Maßnahmen beseitigt werden können, zeigt die Energiespar-Information Nr. 6 „Wärmedämmung von geneigten Dächern. Foto: www.energiesparaktion.de.

Das bedeutet hohe und vermeid­bare Wärmeverluste durch das Dach, die bei einem Einfamilien­haus schon 500 bis 800 Liter Heizöl pro Jahr betragen können. „Die Einsparung durch eine nachträgliche Dachdämmung liegt meist zwischen 10 und 20 Prozent, je nachdem wie gut oder schlecht der alte Wärmeschutz war“, so Werner Eicke-Hennig, Programmleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.Wie Schwachstellen am Dach mit Hilfe nachträglicher Dämm-Maßnahmen beseitigt werden können, zeigt die Energiespar-Information Nr. 6 „Wärmedämmung von geneigten Dächern – Wissenswertes über Wärmeschutz im Dach“, die unter www.energiesparaktion.de als Download erhältlich ist.

Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der "Energiepass Hessen", ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, der die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt, Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Er wir zum reduzierten Preis von 37,50 € angeboten.

In diesem Zusammenhang weist die HESA auf die in Kooperation mit dem Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen konzipierte Ausstellung „Dachdämmung – Schwachstellen beseitigen“ hin, die von allen interessierten Kommunen, Behörden, Institutionen etc. kostenlos ausgeliehen werden kann. Ausführende Fachbetriebe und weitere Informationen zum Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen unter www.hessendach.de.

Letzte Aktualisierung: 31.08.2015