60 bis 70 Einsätze im Jahr

Seit 40 Jahren ehrenamtlich bei der freiwilligen Feuerwehr, gab es jetzt noch einmal ein Highlight für Dachdeckermeister Albert Hintzen aus Köln: Die neue Feuerwache in Köln-Brück wurde feierlich eingeweiht. Gleichzeitig wurde er für seinen Einsatz in der Brücker Löschgruppe und seine federführende Bauaufsicht mit der silbernen Ehrennadel des Stadtfeuerwehrverbandes Köln geehrt.

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Die Berufsfeuerwehr Köln demonstrierte, wie Höhenrettung in 30 m Höhe funktioniert. Foto: DDH

DDH: Was genau ist Ihre Funktion bei der freiwilligen Feuerwehr?

Hintzen: Ich bin Unterbrandmeister und sozusagen der Mannschaftssprecher des Teams.

Wie viele Leute umfasst die Truppe hier?

Wir sind 40 Leute, darunter zwei Frauen.

Gibt es genügend Nachwuchs?

Auch wir haben damit so unsere Probleme, zurzeit gibt es eine Jugendfeuerwehr, die umfasst momentan 16 Kinder.

Auf welche Größe erstreckt sich der
Einsatzbereich?

Wir stellen den Brandschutz für die Stadtteile Brück, Neubrück und Merheim sicher – für insgesamt etwa 30.000 Einwohner.

Wie sieht die „Auslastung“ der Wache aus?

Wir kommen im Schnitt auf 70 bis 80 Einsätze im Jahr. Pro Einsatz sind etwa 15 Leute dabei.

Ihr spektakulärster Einsatz?

Da gab es einige. Einer davon war sicher der Brand bei den Fordwerken hier in Köln. (Anmerk. der Red.: Am 20. Oktober 1977 zerstörte ein Großbrand etwa 75 % des zentralen Ford-Ersatzteillagers in Köln-Merkenich und verursachte Schäden in Höhe von 370 Mio. Mark)

Ist es korrekt, dass das neue Gebäude in einer Bauzeit von 15 Monaten fertiggestellt wurde?

Das ist richtig – dies ist durch den ehrenamtlichen Einsatz unserer Löschtruppe ermöglicht worden.

Adelheid Dettmann

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Albert Hintzen (rechts) mit Sohn Alexander, der auch seit 16 Jahren dabei ist. Foto: DDH

Letzte Aktualisierung: 09.06.2016