BAU 2019: Dachbaustoffe, Ziegel, Stahl, Zink und Kupfer

Auf 200.000 Quadratmetern Hallenfläche präsentiert die BAU 2019 Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand. Bei Dachdeckern stehen natürlich die Dachbaustoffe Ziegel und Metall im Fokus.

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Flachdacharbeiten im Detail: Die BAU zeigt wieder viele neue Anwendungen und Produkte. Foto: DDH

Dachbaustoffe / Ziegel
Angesichts des Klimawandels mit immer häufigeren und schwereren Unwettern gewinnt die Widerstandsfähigkeit gegen Wetterextreme – große Niederschlagsmengen, starker Windsog oder Hagel – zunehmend an Bedeutung. Insbesondere am Dachrand richten Windsogkräfte enorme Schäden an, was infolge zur Zerstörung der gesamten Abdichtung führen kann. Die Standsicherheit der Dachrandprofile wird deshalb zunehmend in den Fokus gerückt.

Mehr Infos im Themenfeld Flachdach-Praxis.

In Sachen Regensicherheit sind Tondachziegel immer noch tonangebend: Insbesondere ziegelgedeckte Steildächer ermöglichen das schnelle Ablaufen des Wassers und punkten zudem durch hohe Lebensdauer und einfache Verarbeitung. Viele Bauherren möchten auf diese Vorzüge nicht verzichten, bevorzugen unter ästhetischen Gesichtspunkten jedoch verstärkt wieder die klare Formensprache des kubischen Baustils. Neue Dachziegelprodukte erzielen dank besonderer Formgebung die Vorteile von Steildächern bereits für flach geneigte Dächer ab 10 Grad Neigung: Das ermöglicht eine moderne Bauweise ohne kosten- und wartungsintensive Abdichtarbeiten.

Neben Dachziegeln und Dachbaustoffen werden in diesem Ausstellungssegment vielfältige Produktlösungen zu Dachfenstern und -öffnungen sowie zu Kaminbaustoffen vorgestellt.

Stahl / Edelstahl / Zink / Kupfer
Das Baumaterial Stahl kommt nicht nur in Hochhäusern und Brücken zum Einsatz, sondern ist auch aus dem Hochwasser- und Erdbebenschutz, aus dem Wohn-, Industrie- und Gewerbebau sowie aus intelligenten Fassaden nicht wegzudenken. Messebesucher können sich über vielfältige Edelstahlanwendungen, über Profile, Bau- und Fassadensysteme, aber auch über Zink- und Kupferoberflächen und -systeme informieren.

Auch der Ausbau des digitalen Bauwerksmodells (BIM) ist für die Stahlbaubranche relevant. Der offene Austauschstandard bei Schnittstellen (IFC) etwa geht auf die DSTV-Schnittstelle des Deutschen Stahlbauverbandes zurück: Sie ermöglicht den softwareunabhängigen Datenaustausch, das „Open BIM“. Die Zusammenarbeit bei buildingSMART ermöglicht es, die Vorteile von BIM und IFC im deutschen Bauwesen mit Hilfe einer gemeinsamen Strategie umzusetzen.


dach+holz.tv - BAU 2019

Inkognito auf der BAU unterwegs. Michael merkt man die zwei vorhergehenden Messetage kaum an.

Letzte Aktualisierung: 21.08.2018