Corona-Schutz: Atemschutzmasken beachten

Auch für Dachdecker sind Maßnahmen zum Atemschutz unentbehrlich. Durch den gestiegenen Bedarf aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus kommt es zu Engpässen bei der Lieferung. Die BG BAU gibt wichtige Hinweise zum staubminimierten Arbeiten.

Atemschutz BG Bau
Grafik: BG Bau

Atemschutz – mögliche Varianten
Sofern das Tragen von Atemschutz bei Staubbelastungen erforderlich wird, sollten mindestens Mehrweg-Halbmasken mit auswechselbaren P2-Filtern oder P3-Filtern eingesetzt werden. Diese haben den Vorteil, dass sie in der Praxis gegen das Gesicht einfacher und besser abdichten, insbesondere im Bereich der Nasenflügel. Insofern kommen auch Brillenträger häufig mit Halbmasken besser zurecht. Für bestimmte Tätigkeiten werden Halbmasken mit P2- oder P3-Filtern explizit vorgeschrieben. So dürfen bei Tätigkeiten an asbesthaltigen Materialien partikelfiltrierende Halbmasken FFP nur für kurzzeitige Tätigkeiten eingesetzt werden. Für länger andauernde Tätigkeiten sind Halbmasken mit P2 oder P3-Filtern oder höherwertiger Atemschutz einzusetzen. Die Lieferschwierigkeiten mit Staubschutzmasken der Klassen FFP2 und FFP3 werden wohl noch längere Zeit bestehen bleiben. Insofern wird auch Atemschutz (N95/N99-Masken), der nach amerikanischen Standards zertifiziert ist, in der schwierigen Situation von der BG BAU akzeptiert. Quellen: ZVDH und BG BAU.

Weitere Infos auf staubwargestern.de

Zum Download "Atemschutz auf Baustellen der BG Bau.

Letzte Aktualisierung: 17.04.2020