Corona: Stresstest für Dachdecker

COVID-19 betrifft uns alle jeden Tag – wahrscheinlich noch für Monate. Jetzt kommt es auf die Gemeinschaft an.

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Malte von Lüttichau

Es ist gut möglich, dass dieser Text bereits veraltet ist, wenn Sie ihn lesen. Die Gefahr besteht immer und Zeitschriftenredaktionen umschiffen das Problem meist, indem sie keine tagesaktuellen Ereignisse kommentieren. Das ist zurzeit nicht möglich, denn die Corona-Pandemie mit ihren gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen stellt alles in den Schatten. COVID-19 betrifft uns alle jeden Tag – und das wohl noch für Monate.

Dachdeckerunternehmen dürfen im allgemeinen Stillstand zwar arbeiten, aber auch für sie sind die Auswirkungen bereits spürbar: Wie organisiert man den Weg zur Baustelle? Wie können Kolonnen arbeiten und wer trägt das Betriebsrisiko, wenn Mitarbeiter ausfallen? Was passiert mit geplanten Kundenterminen und Abnahmen? Wie wird die Kinderbetreuung organisiert? Werden Rechnungen beglichen und Aufträge storniert? Drohen Konventionalstrafen, wenn Termine nicht gehalten werden?

Wir haben in den ersten Tagen der allgemeinen Ausgangsbeschränkungen Stimmen von Dachdeckerunternehmern gesammelt.

Tagesaktuell bleiben wir für Sie im Netz dran. Auf unserer neu eingerichteten Seite www.ddh.de/corona finden Sie seriöse Links für allgemeine Informationen genauso wie speziell für Dachdeckerbetriebe recherchierte Inhalte und Berichte.

Für Fragen, Ihre persönlichen Eindrücke und teilenswerte Informationen gibt es bereits seit einigen Tagen die E-Mail-Adresse: coronainfo@rudolf-mueller.de .

Schreiben Sie uns, wenn eine Information aus Ihrer Sicht anderen helfen kann oder mehr Öffentlichkeit verdient. Und während diese DDH Ausgabe überwiegend aus dem Homeoffice entstanden ist, sei ein Hinweis in eigener Sache erlaubt: Wir sind zwar den behördlichen Vorgaben entsprechend mehrheitlich nicht in unseren Büros, aber weiterhin für Sie da. Das gilt für unseren Kundenservice, für Bestellungen bei baufachmedien.de und natürlich für den Kontakt in die Redaktion. Zusammenhalt ist seit jeher eine Stärke des Dachdeckerhandwerks. Das stimmt optimistisch, denn auf die Gemeinschaft kommt es jetzt an. Bleiben Sie gesund.

Malte von Lüttichau Leitung Programm

Letzte Aktualisierung: 30.03.2020

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