Dach und Fassade aus Glas

Glasplatten auf Dach und Fassade – für diese bis dato bundesweit einmalige Gestaltung entschied sich 2011 ein Bauherr aus Nordrhein-Westfalen. Das Familienanwesen sollte umgebaut, gehobenen Wohnbedürfnissen angepasst werden und mit einer einzigartigen Gebäudehülle glänzen.

Glashaus
Der Aufwand hat sich gelohnt. Ende 2013 konnte der zufriedene Bauherr sein gerastertes „Glashaus“ beziehen Foto: Fotocruz

Harmonie und Modernität sollten dabei vor allem durch die einheitliche und gerasterte Dach- und Fassadengestaltung aus Glasplatten der Firma Konvortec erreicht werden. Die Fugen ziehen sich dabei sowohl vertikal als auch horizontal rund ums Haus, ohne dabei von Dachüberständen oder Fenstern unterbrochen zu werden.

Gestalterisch und handwerklich war dieses Projekt eine besondere Aufgabe. Aufgrund von Expertise und Empfehlungen erhielt deshalb der Dortmunder Dach- und Fassadenspezialist Schomberg + Co den Auftrag, die Gebäudehülle zu realisieren. „Das Objekt war eine große Herausforderung, da die Fugen trotz der verwinkelten Architektur perfekt um das Haus laufen mussten“, erklärt Geschäftsführer Matthias Schomberg, „ein Fehler hätte das gesamte Bild ruiniert.“

Deshalb musste das Schomberg-Team von Anfang an sehr überlegt planen und arbeiten. Schlüssel für die gelungene Ausführung war die genau ausgeführte Unterkonstruktion aus Aluminiumprofilen. Die Glasplatten wurden danach auf Maß bestellt und eingehängt.

Außerdem brauchte das Dach noch Besonderheiten mit, da die oberste Schicht, die Fassadenplatten, nur der Optik dienen. Die eigentlich wasserführende Schicht liegt direkt darunter und besteht aus einer 100% wasserdichten Spezialkunststofffolie.

Da das Projekt so besonders war, hat ein Filmteam die Arbeiten von Schomberg + Co dokumentiert. Von der Unterkonstruktion bis zur Montage der letzten Glasplatte liefert das Video einen Überblick über den Verlauf der Arbeiten: zum Video

Letzte Aktualisierung: 23.06.2015