Statements: Dachbaustoffhändler zur Corona-Krise

Dachbaustofflieferanten können aktuell nahezu reibungslos Dachprodukte an die Dachdecker liefern. Dachhändler erläutern, welche Maßnahmen sie treffen, um die Lieferketten in der Corona-Krise sicherzustellen.

DEG Einweihung Rosdorf
Blick auf die Zweigniederlassung Rosdorf der DEG Dach-Fassade-Holz eG. Foto: DEG

DEG: "Die Belieferung unserer Klientel läuft weiterhin mit „Vollgas“, wenn ich den Vorjahresumsatz zu Grunde lege. Unsere Mitarbeiter sind mit einer Stärke von ca. 130 Mitarbeitern/-innen im Homeoffice-Einsatz. Wir haben insgesamt 20 Verdachtsmomente auf Corona gehabt, aber keinen Krankheitsfall. Die täglichen Besprechungen mit unserer Geschäftsleitung erfolgen per Webex oder facetime. Unsere Mitarbeiter haben wir versucht, möglichst maximal intensiv zu sensibilisieren, um Corona die Angriffsfläche zu entziehen. Die gesamte Mannschaft ist, und da sind wir besonders stolz drauf, sehr positiv motiviert und sämtliche Angebote werden auch fundiert beliefert. Unsere, recht umfangreiche Lagerhaltung macht sich jetzt in Form von Lieferfähigkeit und „Ruhe im Verkaufsgeschäft“ bezahlt. Wir haben in nicht kritischen Sortimenten kleine Einschränkungen, diese sind aber nicht „systemrelevant“. Unsere Liquidität ist - immer Stand heute - sehr gut. Der Einsatz unserer zur Verfügung stehenden Technik gepaart mit einigen auf einmal leicht realisierbaren und juristisch abgesicherten, unkonventionellen Wegen verschafft uns sowohl die Sicherheit eine auf Medieneinsatz basierende Jahresabschlusssitzung durchführen zu können. Unsere Generalversammlung werden wir nur im schriftlichen Verfahren durchführen können.

Hierdurch gewährleisten wir, dass unsere Mitglieder, trotz Corona, ihre verdiente Warenrückvergütung mit einem Volumen i.H.v. 8,346 Mio € sowie eine Dividende i.H.v. 698 T€ ausgeschüttet bekommen" .

Andreas Hauf, Vorstand, DEG Dach-Fassade-Holz eG

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Dammers: "Bis heute können wir nicht klagen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, läuft alles. Wir hoffen, dass es so bleibt, sind aber zuversichtlich".

Kai Dammers, Rolf Dammers oHG

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FDF: "Alle Marktbeteiligten sind sehr engagiert, um in dieser Krise die Belieferung der Dachhandwerker abzusichern. In den Handelsstandorten wurden Vorsichtsmaßnahmen getroffen, die Kunden und Mitarbeiter schützen. Die Einhaltung dieser neuen Regeln funktioniert und sie werden akzeptiert. Die Zulieferung aus deutschen Werken ist gewährleistet. Es hakt vielleicht etwas bei grenzüberschreitenden Lieferungen. Das hat die Geschäftsabläufe aber bisher nicht zu sehr beeinträchtigt. Wie sich die befristete Schließung von Produktionen im Ausland in den nächsten Wochen auswirken wird, kann im Moment noch nicht beurteilt werden. Insgesamt hat es einen deutlichen Anstieg der Nachfrage gegeben".

Heinz Slink , Geschäftsführer ,FDF-Dienstleistungsgesellschaft mbH
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"Bis dato funktioniert die Lieferkette und der dreistufige Vertrieb ohne größere Einschränkungen. Nur vereinzelt gibt es bei verschiedenen Herstellern Produkte, bei denen es Lieferzeiten gibt bzw. die nicht verfügbar sind, weil die Produkte oder Vormaterialien aus ausländischen Werken kommen, die von Schließungen betroffen sind. Gemeinsam mit unseren Vertragslieferanten ist es uns bis jetzt durch den unermüdlichen Einsatz aller Kolleginnen und Kollegen unter Einhaltung bestmöglicher Sicherheitsvorkehrungen gelungen, die Materialversorgung für unsere Kunden sicherzustellen und wir tun alles dafür, dass das auch so bleibt".

Bernd Lordieck, COBA-Baustoffgesellschaft,

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ZVDH-Vizepräsident Michael Zimmermann auf youtube :

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Letzte Aktualisierung: 07.04.2020