Statements: Dachbaustoff-Hersteller zur Corona-Krise

Hersteller von Dachbaustoffen sind durch das Corona-Virus genauso betroffen wie Dachdecker. Bei DDH äußern sich Unternehmern welche Maßnahmen sie treffen, um die Lieferketten sicherzustellen.

Dörken: "Seit dem die Weltgesundheitsorganisation WHO im Januar 2020 eine gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite ausgesprochen hat, bereitet sich die Dörken-Gruppe als global agierendes Unternehmen da­rauf vor, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Familien und das Unternehmen vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu schützen. Der Unternehmensstab hat hier die Schlüsselrolle. Er kommt zurzeit jeden Tag zweimal per Videokonferenz zusammen, um die Lage neu zu bewerten und den entwickelten Pandemieplan immer wieder anzupassen.

So wurden schon Anfang Februar in enger Abstimmung mit dem Vor­stand weitrei­chende Maßnahmen für die Standorte Herdecke und Hagen-Vorhalle sowie für alle Aus­lands­ge­sell­schaften erlassen, was die Reiseaktivitäten der Beschäftigten und den Zutritt von Besuchern, Fremdfirmen und Lieferanten zu den Werksgeländen anbelangt.

Die Dörken-Gruppe hat dann Mitte März die meisten Beschäf­tigten im Be­reich der Verwaltung ins Homeoffice geschickt. Alle Mit­arbeiter an den Standorten Herdecke und Hagen-Vorhalle bewegen sich schon seit Anfang März in abgeschotteten Sicherheits­bereichen, die nur von den jeweils dort Beschäftigten betreten werden dürfen. Alle Besprechungen wurden auf das notwendige Maß reduziert und finden inzwischen fast nur noch über Videokonferenzen statt. Akti­vitäten im Bereich von Sport­gruppen, Dörken-Chor und sonstigen Freizeitorganisationen ruhen bis auf Widerruf. Die Kantine wurde ge­schlos­sen. Fremdfirmen dürfen das Un­ter­nehmen nur in Aus­nahmefällen betreten. Ansonsten tun Un­ter­nehmensstab und Ge­schäfts­leitung alles dafür, den Be­trieb und die Lieferfähigkeit auch unter diesen schwie­rigen Rahmenbe­din­gun­gen aufrecht zu erhalten.

Dagmar Riefer, Öffentlichkeitsarbeit, Ewald Dörken AG
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BMI-Group: „Wir bei Braas, Icopal, Vedag und Wolfin haben alles in unserer Macht Stehende getan, um unsere Kollegen und Kunden zu schützen, damit wir gemeinsam den Laden am Laufen halten. Zu unseren Sicherheitsvorkehrungen gehört zwar auch, dass wir keine Kundentrainings mehr durchführen und auf persönliche Besuche und Treffen weitestgehend verzichten. Aber durch diese und viele weitere und sehr weitgehende Vorsichtsmaßnahmen sind wir nach wie vor in der Lage zu produzieren, Aufträge anzunehmen und Ware auszuliefern. Unsere Warenläger sind so gut gefüllt wie die Auftragsbücher der Dachdecker. Natürlich stehen wir allen Kunden auch weiterhin persönlich zur Verfügung. In den meisten Fällen zwar nicht vor Ort, aber auf jeden Fall telefonisch. Auch unsere Techniker der Anwendungsberatung stehen auf diesem Weg nach wie vor mit ihrem Rat und mit ihren Berechnungsservices zur Verfügung! Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt unserer sehr umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen die wir getroffen haben, um während der Coronavirus Epidemie unsere Handlungs- und Lieferfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Wir produzieren derzeit ohne Einschränkungen weiter und auch unsere Auftragsannahme und Logistik funktionieren ohne Probleme".

Bernard Gualdi, BMI Group, Leiter Unternehmenskommunikation

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Alwitra: "Die aktuelle Situation stellt uns alle vor bisher nicht gekannte Herausforderungen. Innerhalb einer Woche wurde unser gewohntes Leben auf den Kopf gestellt. Es gilt, alle Anstrengungen zu unternehmen, um diese Pandemie zu bekämpfen. Wir haben bei alwitra frühzeitig die Weichen gestellt und verschiedene Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie umgesetzt. Dazu zählen u.a.:
- Absage sämtlicher Seminare, Kundenveranstaltungen und Schulungen
- Strengste Meldepflichten für Mitarbeiter/innen, die in Krisengebieten waren oder direkten - Kontakt zu infizierten Personen, als auch zu Verdachtsfällen hatten.
- Intensivste Hygienemaßnahmen, die von unseren Mitarbeiter/innen einzuhalten sind.
- Vollständig kontrollierter Besucherzutritt inkl. Handlungsanweisung für Externe zu Hygienemaßnahmen im Haus.
- Pandemie- und Notfallpläne für alle Mitarbeiter/innen, Abteilungen und Standorte.
Ziel dieser Maßnahmen ist der bestmögliche Schutz unserer Mitarbeiter/innen, unserer Kunden, Partner und Lieferanten.

Sowohl unsere Produktionsstätten als auch unsere Beratungs- und Verkaufsabteilungen sind so aufgestellt, dass Bestellungen und Aufträge unserer Kunden zuverlässig ausgeführt werden.
Mitarbeiter/innen aus nahezu allen Abteilungen sind ins Home Office gewechselt und für unsere Kunden unter den bekannten Kontaktdaten erreich- und verfügbar. Unsere Kolleginnen und Kollegen im Vertriebs- sowie im anwendungstechnischen Service sind auf telefonische bzw. Onlineberatung umgestiegen. Auch auf diesem Wege stehen sie unseren Kunden und Partnern wie gewohnt mit Rat und Tat zur Seite. Reisetätigkeiten für Kunden- oder Baustellenbesuche finden nur noch statt, wenn Sie im Einzelfall unumgänglich sind.
Trotz dieser sich dynamisch verändernden und herausfordernden Situation bleiben wir für unsere Kunden der gewohnt zuverlässige Partner und bringen unsere Projekte gemeinsam voran. Immer auch unter Berücksichtigung der aktuellen Sachlage und der Prämisse, jeden Menschen bestmöglich vor der Ansteckungsgefahr zu schützen. Dabei verlassen wir uns auf den bedingungsglosen Rückhalt aller Mitarbeiter/innen, die ihre Aufgaben mit viel Umsicht, Engagement und Verständnis für die aktuelle Situation erfüllen – sei es am gewohnten Arbeitsplatz oder im Home Office. Lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun, die erforderliche Eindämmung der Corona-Epidemie zu unterstützen. Es kommt auf jeden Einzelnen an. Bleiben Sie gesund.

Jörg Hausmann und Stefan Rehlinger, Geschäftsführer Alwitra

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Dallmer: In diesen schwierigen Zeiten rund um den Corona-Virus sind wir nun alle in der Verantwortung. Daher haben wir für das Unternehmen und unsere Mitarbeiter/innen einige Sicherheits- und Hygienemaßnahmen eingeführt. Ziel unserer Maßnahmen ist selbstverständlich die nachhaltige Sicherung der Gesundheit unserer Kunden, Lieferanten, unserer Mitarbeiter/innen und deren Familien und Angehörigen. Alle Meetings und Besuche werden – soweit möglich – minimiert bzw. telefonisch durchgeführt. Unsere Veranstaltungen (Seminare, Haus-Messen, Girls' Day, Berufsfelderkundungstage usw.) haben wir zum Schutz unserer Kunden/innen und Mitarbeiter/innen abgesagt. Unsere Produkte sind "Made in Germany" und daher sind wir aktuell weiter lieferfähig. Natürlich wissen wir nicht, wie sich der Virus weiter ausbreitet und ob er uns noch in einzelnen Unternehmensbereichen treffen wird. Sie können aber versichert sein, dass wir alle Maßnahmen ergriffen haben, um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten.Wir sind gerne für Sie telefonisch, per Mail und per WhatsApp zu erreichen.

Verena Hittmeyer, Dallmer, Marketing & PR
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Soprema: „Die aktuelle Corona-Situation stellt uns als Unternehmen, aber auch jeden einzelnen Mitarbeiter vor neue Herausforderungen. Oberste Priorität hat das Gemeinwohl. So hat SOPREMA bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Gesundheit von Kollegen, Kunden und Partnern zu schützen. Wir sind sehr froh über die große Bereitschaft jedes Einzelnen im SOPREMA Team, im Sinne der Gemeinschaft zu handeln.

Beispielsweise haben wir alle Fachseminare und Schulungen bis Ende April annulliert. Viele Kollegen arbeiten im Home Office und wir begrenzen die persönlichen Besuche durch unseren Außendienst auf die absolut erforderlichen Termine.

Darüber hinaus beliefern wir unsere Kunden wie gewohnt mit Abdichtungs- und Dämmprodukten, stellen unsere Services bereit und beraten selbstverständlich weiter – mit dem gleichen Herzblut, aber jetzt verstärkt am Telefon und online.“

Kristina Milosch, SOPREMA GmbH, Leiterin Marketing & Unternehmenskommunikation
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Creaton: Bleibt erreichbar

Das öffentliche Leben wurde stark eingeschränkt, um das Coronavirus schnellstmöglich einzudämmen. Auch die Creaton GmbH hat Maßnahmen ergriffen, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. Dabei haben die Gesundheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter ebenso wie der Kunden und Partner oberste Priorität. Trotz der schwierigen Situation hält das Unternehmen das Geschäft aufrecht, um weiterhin ein zuverlässiger Partner für seine Kunden zu sein.

Ein Großteil der Mitarbeiter in der Verwaltung (Marketing, Produkt- und Mengenmanagement, Personal, Controlling, etc.) arbeitet im Home Office, die Erreichbarkeit per Telefon und E-Mail ist sichergestellt. Der Vertriebsaußen- und -innendienst ist weiterhin wie gewohnt für alle Kunden da und richtet sich nach ihren Wünschen, ob persönliche Gespräche oder Skype-Konferenzen in der aktuellen Situation das Richtige sind. Bei persönlichen Treffen werden die bekannten Hygieneregeln eingehalten. Vom Händeschütteln wird abgesehen, ein Mindestabstand von ca. 2 Metern eingehalten und die Treffen möglichst im Freien oder in großen Räumen abgehalten. Alle allgemeinen Kundenveranstaltungen, Schulungen oder Werksbesuche wurden bis auf Weiteres abgesagt. An den Creaton-Werksstandorten geht die Produktion weiter. Der Kontakt mit LKW-Fahrern bei Abholung von Waren in den Ladehöfen ist auf das notwendige Minimum reduziert und findet unter strenger Einhaltung der hygienischen Regeln statt. Nach momentanem Stand ist der Baustoffhandel nicht von den weitreichenden Geschäftsschließungen betroffen. Das bedeutet, Creaton-Produkte können wie gewohnt beim Händler bestellt und abgeholt werden.  Mit diesen Maßnahmen möchte Creaton weiterhin für seine Kunden da sein und die Lieferfähigkeit seiner attraktiven Steildachprodukte sicherstellen. Über die digitalen Kanäle (Website, Facebook, Instagram) hält das Unternehmen weiter auf dem Laufenden. 

Creaton

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St Quadrat: „Aufgrund der außergewöhnlichen aktuellen Situation hinsichtlich des Coronavirus möchten wir Ihnen kurz mitteilen, dass wir auch in Luxemburg weiterhin ohne größere Einschränkungen erreichbar sind.

Da sich mittlerweile einige Mitarbeiter im Home Office befinden, würden wir Sie bitten bei Ihrer Kommunikation auf unsere Zentrale (E-Mail: info@st-quadrat.lu – Tel.: 00352-26747265) zurückzugreifen. Ihre Nachrichten werden dann selbstverständlich entsprechend weitergeleitet.

Auch Warenanlieferungen und Warenversand sind weiterhin möglich. Hier kann es allerdings zu Verzögerungen kommen. Diesbezüglich bitten wir um Ihr Verständnis."

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ZVDH-Vizepräsident Michael Zimmermann auf youtube :

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Letzte Aktualisierung: 23.03.2020