Dachtag mit Jubiläum

Zum Jubiläum des Münchener Dachtages hatten sich über 217 Teilnehmer angemeldet. Seit 25 Jahren ist dieses Fachseminar für die „Stammgäste“ ein fester Termin. Die Teilnehmer kamen wieder vorwiegend aus Dachdecker- und Spenglerbetrieben, Architekten und Planungsbüros, zahlreichen Vertretern der Industrie, Rechtsanwälten und kommunalen Mitarbeitern.

Münchener Dachtag 2018
Bis auf den letzten Platz gefüllt: Der Vortragssaal des Münchener Dachtags. Foto: Dachdeckerinnung München-Oberbayern

Auch dieses Jahr war der Tagungsraum bis auf den letzten Platz besetzt und so mancher Interessent, der seine Anmeldung zu spät verschickt hatte, musste leider zu Hause bleiben. Moderator Florian Geyer konnte drei interessante Referenten gewinnen. Der Jubiläumsdachtag stand ganz unter dem Zeichen der Barrierefreiheit. Dipl.-Ing. Hartwig Bernhardt-van Laak zeigte den Seminarteilnehmern umfangsreiches Bildmaterial über mangelhaft geplante und ausgeführte Fenster- und Türenanschlüsse. Richter Ralf Mai berichtete im Anschluss daran, wie solche Planungs- und Ausführungsfehler dann gerichtlich behandelt werden. Nach der Mittagspause startete Prof. Dipl.Ing. Matthias Zöller, mit dem 1. Teil seines Vortrages „Allgemein anerkannte Regel der Technik – Inhalt eines unbestimmten Rechtsbegriffs und die Probleme bei der technischen Anwendung“. In Teil 2 vermittelte er den Zuhörern, wie die Planungs- und Ausführungsfehler, die am Vormittag besprochen wurden, richtig geplant, ausgeführt und bewertet werden müssen. Der Initiator der Veranstaltung, Ehrenmitglied Gustav Dick, folgte sehr gerne der Einladung und wurde mit einem extra Applaus der Seminarteilnehmer geehrt. OM Frank überreichte einem sichtlich gerührten Gustav Dick ein Weingeschenk und bekam seinerseits eine Flachdachrichtlinie aus dem Jahre 1967 für das DDI Archiv.

Letzte Aktualisierung: 23.04.2018