Erster Preis geht nach Frankfurt

Die vier Studierenden aus dem Fachbereich Architektur, Prof. Jean Heemskerk, überzeugten mit ihrer Arbeit „Hausboot“ und setzten sich im Stegreifentwurf der acht Lehrstühle durch.

Die ersten Preisträger aus Frankfurt (v.r.): Michael Wörtler, Saint-Gobain Isover, Bernhard Wondra (in Vertretung von Prof. Dipl.-Ing. Jean Heemskerk), Benjamin Schmid, Dirk Belke, Henry Hansch, Saint-Gobain Isover, Sina Berkel, Marina Todosoj. Foto: Pressebüro Greiser

Die hochkarätige Jury lobte dabei ausdrücklich die „großartige Adaption der Aufgabe und des Ortes…“ und die Neuinterpretation des klassischen Bootshaustypus dieser anspruchsvollen Lösung für das Geneigte Dach. Drei weitere Arbeiten würdigte die Jury mit einem zweiten Preis (HS Anhalt (Dessau) „Seeblick“), einem dritten Preis (Hochschule Bochum „SkyTop“) und eine Anerkennung (Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur „Chapeau“).

Auf Einladung des Deutschen Dach-Zentrum e.V. (DDZ) reisten die Studierenden mit den Verantwortlichen der Lehrstühle in diesem Jahr an den Tegernsee und trafen dort die Experten und Führungskräfte der Unternehmen des DDZ. Neben dem Wettbewerbsteam aus vier Studierenden pro Hochschule wurden auch in diesem Jahr zwei Studenten auf besondere Einladung der Unternehmenspartner für ihre zukunftsweisenden Entwürfe außerhalb des Wettbewerbs belohnt.  „Dachwelten entwickelt sich zunehmend zur Plattform für einen intensiven Dialog zwischen Hochschulen und Unternehmen“ freute sich der Vorstandsvorsitzende Frank Rummel bei der feierlichen Preisverleihung am Abend des Stegreifs.

Bei der achten Auflage des Hochschulwettbewerbes entwickelten die Teams der Lehrstühle Dach-Lösungen für das Wohnen am See. Der Ort des Stegreifs in einem alten Bootshaus mit Blick über den Tegernsee war die passende Inspirationsquelle für die Konzeption und Präsentation ihrer Konzepte für das Wohnen am See – am oder auf dem Wasser. Aufbauend auf dem modularen System von Wohncontainern entwickelten die Teams auf der Grundlage des Leitgedanken „Ganz-Schön-Schräg“ des DDZ konzeptionelle Ideen für eine gewünschte Wohnnutzung. Die Jury lobte ausdrücklich das hohe Niveau der Arbeiten, die innerhalb des kurzen Stegreifzeitrahmens entstanden sind. Wie bei den hochschulinternen Ausscheidungen in der ersten Phase des Wettbewerbes tagte die Jury direkt im Anschluss und vergab Preisgelder in Höhe von 5.000 Euro an die ausgezeichneten Lehrstühle. Ein Erfolg für alle Beteiligten und eine erfolgreiche Weiterführung des Dialogs mit den Hochschulen.   

Neben dem gesetzten „Titelverteidiger“ aus Frankfurt lädt das DDZ ab Dezember Hochschulen der Architektur / Innenarchitektur und des Bauingenieurswesen für die Bewerbung zu Dachwelten 2015 ein. Gesucht werden wieder Hochschulen, die das Thema Geneigtes Dach gemeinsam mit einem Unternehmen des DDZ im Sommersemester 2015 als Vertiefung an ihre Semesteraufgabe entwurfsbegleitend anbinden werden. Neben dem Briefing mit Fachvorträgen an der Hochschule laden die Unternehmen die Lehrstühle zur Werksbesichtigung an ihren Standort ein. Mit der hochschulinternen Präsentation entscheidet sich dann, wer zum Team von vier Studierenden gehören wird, das 2015 zum entscheidenden Stegreifentwurf antritt.

Ab Dezember ist die Bewerbung für das Sommersemester 2015 möglich. Informationen dazu finden Sie unter:

www.dachwelten.de

Letzte Aktualisierung: 16.09.2014