Daten sicher speichern

Die Grundlage jeder EDV ist heute das Betriebssystem und die dazugehörende Office Anwendung. Dabei hat sich der Marktführer Microsoft weitgehend durchgesetzt. Windows XP Professional ist ein modernes und stabiles Betriebssystem, das viele Grundfunktionen von Haus aus mitbringt.

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Das Intranet mit Share Point Services stellt wichtige Dokumente zentral zur Verfügung und kann große Datenmengen sicher speichern.

Einfacher Austausch von Dokumenten

Bei Microsoft Office sind die Dateiformate entsprechend der Anwendung allgemein bekannt und können zumeist auch von anderen Anwendungen wie Open Office gelesen und bearbeitet werden. Ab dem neuen Office 12 soll Open XML (Extensible Markup Language) zum Speichern der Daten verwendet werden, was den Austausch von Inhalten mit anderen Programmen weiter vereinfacht. Der Austausch von Dokumenten mit Acrobat als PDF Datei hat sich ebenfalls sehr bewährt. Bei Handwerkersoftware und Warenwirtschaftsprogrammen ist die Speicherung als Einzeldatei jedoch nicht mehr sinnvoll. Die großen Datenmengen müssen in einem einheitlichen System gespeichert werden. Dabei ist entscheidend, dass auf diese Daten jederzeit, auch aus verschiedenen Anwendungen heraus, zugegriffen werden kann. Die Trennung von Programm und Datenbestand ist dabei selbstverständlich. In der Regel erfolgt dies in einer SQL Datenbank. Eine SQL Datenbank ist vereinfacht ausgedrückt nichts anderes als ein Programm, das Tabellen anlegt und darin Daten zeilenweise, ähnlich einer Excel Tabelle, speichert. Große Mengen von Daten können so effizient gespeichert und schnell bearbeitet werden. Die Datensicherung ist einfach und unkompliziert. Dies funktioniert am Einzelplatzrechner genauso unproblematisch wie an Mehrplatzsystemen.

Einzel- und Mehrplatz Systeme

Ein kleinerer Handwerksbetrieb wird am Anfang mit einer Softwarelösung starten, die auf einem einzigen Computer läuft. Ein Notebook oder ein einfacher Arbeitsplatzrechner reichen dazu aus. Spätestens jedoch wenn eine weitere Person zeitgleich Arbeiten möchte, werden weitere Computer erforderlich. In einem kleineren Netzwerk ist es nicht unüblich, dass ein zweiter oder dritter Computer einfach an den ersten Computer angehängt wird. Der erste Computer übernimmt dann die Funktion des Servers und die weiteren Computer greifen auf diesen zu. Auf Dauer und bei größeren Datenmengen ist diese Lösung aufgrund der sinkenden Leistung aber eher unbefriedigend. Spätestens dann wird ein extra Computer als Server erforderlich. Ein guter Server hat in der Regel ein spezielles Betriebssystem, das ihn in seiner Aufgabe als Datenspeicher unterstützt. Weitere Aufgaben wie E-Mailversand, Faxserver, FTP-Server und Share Point Dienste werden integriert. Bis vor einigen Jahren waren die dafür notwendigen Software Lizenzen noch sehr teuer und meist nur großen Firmen vorbehalten. Microsoft hat jedoch erkannt, dass es auch für kleinere Firmen immer wichtiger wird über eine gute, leistungsfähige und sichere IT-Infrastruktur zu verfügen. Mit seiner Small Business Offensive wird auf die Bedürfnisse des Mittelstandes eingegangen.

Link Tipp: Mehr zur Small Business Offensive von Microsoft finden Sie unter: http://www.microsoft.com/germany/kleinunternehmen

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 08/2006.

Letzte Aktualisierung: 22.01.2010