Fachmännisch blau gemacht

Zum ersten Teil der gemeinsamen Leseraktion mit Dörken zum Thema Luftdichtheit trafen sich die Teilnehmer am Firmensitz in Herdecke. Intensiv schulte der eintägige Workshop die Dachdeckermeister in Theorie und Praxis. Im Mittelpunkt: die praktische Umsetzung von Detailanschlüssen mit Delta Liquixx.

Das Workshop-Team bei der Arbeit: 5 Dachdeckermeister, darunter DDH Redakteur Michael Zenk, ließen sich in Herdecke von Dörken-Anwendungstechniker Michael Wolf die Detailausbildung mit Delta-Liquixx zeigen. Fotos: DDH

Eine dreiteilige Weiterbildung zum Thema Luftdichtheit hatten Dörken und DDH im Frühjahr ausgelobt. Dreifach fit für Luftdichtheit lautete dabei die Devise. Die Idee: Dachdeckermeister der teilnehmenden Betriebe werden zunächst bei einem eintägigen Hersteller-Workshop geschult, dann folgt im Laufe des Jahres eine Mitarbeiterschulung an den Betriebsstandorten, schließlich betreut Dörken eine Baustelle. Viele Betriebe wollten dabei sein und bewarben sich bei der Aktion, auf 4 von ihnen fiel am Ende das Los. Ende März war es soweit: Für sie hatte das Unternehmen am Firmensitz in Herdecke ein volles Programm zusammengestellt.

Luftdichtheit – die Bedeutung wächst
Nach der Begrüßung im eigens für den Tag vorbereiteten Werner Richard Saal – sonst Schauplatz von Veranstaltungen der Firmenstiftung – stieg Dörken-Anwendungstechniker Michael Wolf direkt in den theoretischen Teil ein. Im Zentrum der Ausführungen: die wachsende Bedeutung der Luftdichtheitsschicht bei Sanierungsarbeiten im Steildach. Anschaulich und mit viel Energie demonstrierte der Dachdeckermeister Negativbeispiele aus der Praxis und forderte einen Bewusstseinswandel in der luftdichten Verarbeitung: „Bei vielen Verarbeitern ist die Wichtigkeit der Luftdichtheitsschicht einfach noch nicht genügend verankert. Jeder Dachdecker ist sich darüber im Klaren, dass er eine Detailausbildung im Flachdach wirklich hundertprozentig dicht anschließen und abdichten muss. Wenn ich eine Luftdichtheitsschicht verarbeite, sollte ich mit derselben Einstellung herangehen wie beim Flachdach.“ Wolf ging gemeinsam mit den Teilnehmern die Schritte für die Planung eines Luftdichtheitskonzepts vom Entwurf bis zur Detailplanung durch.













Problemlöser für komplexe Details
Nach einer Werksführung machten sich die Dachdeckermeister Dirk Müller, Benjamin Rittstieg, Torsten Amling, Mike Baltimore und DDH Redakteur Michael Zenk an die Hauptaufgabe des Tages: die Herstellung einer luftdichten Schicht mit zahlreichen, zum Teil schwer erreichbaren Detailanschlüssen. Dafür verwendeten die Meister Delta-Liquixx, in dessen Eigenschaften und Verarbeitungsweisen zuvor eingeführt wurde. Aufgeteilt in Zweierteams, machten sich die Dachdecker an die Arbeit. Zu leicht gemacht wurde es den Teilnehmern nicht: Die Modelle forderten die Bewältigung von Kaminanschlüssen, schwer erreichbaren Rohrdurchführungen, Kehlbalkenköpfen und Wandanschlüssen. Immer wieder wurde dabei das Vorgehen besprochen, einzelne Aspekte diskutiert und auf Unterschiede hingewiesen. Trotz unterschiedlicher Vorerfahrung mit Delta-Liquixx – mehrere Teilnehmer hatten das Produkt noch nie verarbeitet – zeigten die Dachdecker keine Berührungsängste. Dirk Müller bemerkte die „einfache Verwendung“ und „Wirtschaftlichkeit“ in der Anwendung, Benjamin Rittstieg stellte fest, dass er mit der Funktionsbeschichtung „ein Produkt für verschiedene Anschlüsse“ verwenden kann.

Michael Zenk, Malte von Lüttichau

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe DDH 8.2014.

Letzte Aktualisierung: 04.07.2017

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