Flachdach ist Handwerk

Mit seinen rund 400 Mitarbeitern hat sich die Koch-Gruppe zu einem der größten Dach-Unternehmer entwickelt. Geblieben ist für Klaus und seine Söhne Thorsten und Mathias die Leidenschaft für das traditionelle Handwerk. Allerdings wünschen sich die drei Geschäftsführer eine größere Akzeptanz für das Flachdach.

Klaus Koch
"Wir sehen uns, trotz unserer Größe, als Handwerksunternehmen“, sagt Geschäftsführer Klaus Koch. Foto: DDH

Eine eigene Straße für einen Dachdecker - das ist schon mal ein Statement. Seit 3 Jahren hat die Koch Bedachungen GmbH eine eigene Straße, benannt nach dem Vater des Geschäftsführers Ernst. Die Ernst Koch Straße liegt im Industriegebiet der Kleinstadt Wirges. Viele Navigationssysteme kennen den Weg noch nicht, aber Google-Maps natürlich. Die Menschen im Westerwald in der Gegend um Montabaur und Umgebung - die wissen was der Dachdecker für die Region bedeutet. Rund 400 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen inklusive seiner Niederlassungen im Osten und Norden Deutschlands, davon alleine 150 Angestellte in Wirges. Doch trotz der Größe versteht man sich als mittelständische Handwerker. Das spürt man, wenn man mit Klaus Koch und seinem Sohn Mathias spricht. „Auch wenn wir mittlerweile Dächer und Fassaden in Asien verarbeiten, sind uns die kleinen Sanierungen und Reparaturen in der Umgebung genauso wichtig“, betont Klaus Koch, der gerne Tacheles redet, ohne laut zu werden. Deutlich wird Koch, zum Beispiel wenn es um das Selbstverständnis und das Image des Dachdeckers geht.



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„Für mich ist das Flachdach, das bei uns über 50 Prozent der Aufträge ausmacht, immer noch unterrepräsentiert. Und das meine ich besonders mit Blick auf die Fachregel des Dachdeckerhandwerks. Sie ist immer noch recht Steildach orientiert, doch das ist meiner Meinung nicht mehr zeitgemäß. Der größte Umsatz wird mit Abdichtungen erzielt, das ist bei größeren Dachdeckern ähnlich“, fordert Koch.

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Gut und reibungslos läuft dagegen die Weiterbildung . Mitarbeiter der großen Hersteller schulen die Dachdecker bei Koch vor Ort. „Es hat bei uns einen großen Stellenwert, das Know-how unserer Mitarbeiter ständig fachtechnisch aktuell zu halten. Neulich gab es ein Seminar zur Gully-Befestigung - das sind Sachen, die bleiben auf der Baustelle immer wichtig“ ergänzt Mathias Koch.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in DDH 17.2019 .

Letzte Aktualisierung: 03.09.2019

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