Förderungen für Meister in Deutschland

In einigen Bundesländern gibt es Prämien für diejenigen, die einen Meister abgeschlossen haben. Ob Meistergründungsprämie, Meisterbonus oder Meisterprämie – bei der Höhe gibt es deutliche Unterschiede.

Meisterprämie
Die Bundesländer fördern den Meisterbrief unterschiedlich. Meistens gibt es mindestens 1.000 Euro vom Staat. Foto: Steico/Holzbau Karl Mayr

In elf Bundesländern wird der Meisterabschluss finanziell honoriert. Meister erhalten je nach Bundesland von 1.000 bis zu 4.000 Euro. Von der Meistergründungsförderung können Existenzgründer mit Meisterbrief in fünf Ländern profitieren. Auch hier ist die mögliche Förderhöhe ganz unterschiedlich. In Thüringen gibt es eine Besonderheit: Die Meisterprämie ist eine Auszeichnung, mit der jeweils nur die besten Meister prämiert werden. Neuerungen stehen 2019 in Hamburg und Sachsen-Anhalt an, dann soll auch dort die Meisterprämie eingeführt werden. In Baden-Württemberg, Bremen und Schleswig-Holstein gibt es aktuell keine Prämien für Meister. Wer in Bayern seine Meisterprüfung erfolgreich absolviert, der bekommt den sogenannten Meisterbonus in Höhe von 1.000 Euro. In Berlin gibt es die Meistergründungsprämie. Sie richtet sich an Meister, die in der Hauptstadt einen Betrieb gründen, übernehmen oder sich tätig an einem bestehenden Betrieb beteiligen. In Hessen beträgt die Meisterprämie 1.000 Euro, Niedersachsen bietet Meistern eine Prämie von 4.000 Euro. Existenzgründungen, Firmenübernahmen und mehrheitliche Beteiligungen fördert Nordrhein-Westfalen mit der Meistergründungsprämie. Den Zuschuss in Höhe von 7.500 Euro können Meister einmalig erhalten. Meister-Extra von 1000 Euro gibt es in Mecklenburg-Vorpommern. In Rheinland-Pfalz profitieren Meister mit einem Zuschuss von 1.000 Euro, ebenso wie im Saarland, Sachsen und Thüringen (1.500 Euro).

Anspruchsvoll: Das triale Studium .

Alle Infos zu Recht und Steuern

Weitere Informationen finden Sie auf Handwerk.com

Letzte Aktualisierung: 11.12.2018

NEU: Ratgeber Schäden digital


Schäden und ihre Lösungen beschreiben Sachverständige, Dachdeckermeister und Industrievertreter in diesem Ratgeber.