Gummi im Herzen

EPDM hautnah erleben, Netzwerk ausbauen und dabei soll der Spaß auch nicht zu kurz kommen: In unserer Leseraktion „Blind Date mit EPDM“ gemeinsam mit Hersteller Firestone ließen sich Dachdecker zeigen, was der Werkstoff kann. Neben einem Theorie- und Praxisteil lernten die Teilnehmer Brüssel kennen.

Blind Date EPDM Firestone Brüssel (1)
Das Blind Date umfasste einen praktischen Teil bei dem die Teilnehmer den Werkstoff EPDM in der Verarbeitung erleben konnten. Fotos: DDH

Ende November hatten sechs Dachdeckerfirmen die Möglichkeit, an unsere zweitägigen Leseraktion „Blind Date mit EPDM“ teilzunehmen. Zunächst hatten sich die Unternehmer Anfang Juli zu unserer Aktion gemeinsam mit dem Hersteller Firestone Building Products beworben und schlussendlich das Glück, Ende September aus der Lostrommel gefischt zu werden. Ob aus Dresden, vom Bodensee oder aus dem Rheinland – die Teilnehmer waren aus dem gesamten Bundesgebiet zum Firestone-Trainingszentrum in Belgien angereist.

Teil der Dachdeckerfamilie

Begrüßt und begleitet durch Philip Moors, Managing Director Firestone Building Products, und Rainer Nissen, Leiter Vertrieb Deutschland, stellten die beiden EPDM-Experten das Unternehmen vor und die Vorteile, die die Verarbeitung mit EPDM mit sich bringen kann. Moors: „Für uns sind Sie als Dachdeckerunternehmer Zielgruppe Nummer eins. Wir wollen als Teil der Dachdeckerfamilie für Sie da sein, mit kompetenten Ansprechpartnern und Lösungen, die eine echte Alternative zur klassischen einlagigen Abdichtung sind.“ Mit dieser Einleitung stellte Rainer Nissen das Außendienstteam vor, was den Dachdeckerunternehmen bundesweit für sämtliche Belange und Fragen zur Verfügung steht: von der ersten Beratung zu EPDM über Aufmaße und gemeinsames Ausführen mit einem Techniker auf der Baustelle bis hin zur Dokumentation der abgeschlossenen Arbeiten samt Protokoll.

Workshop und Abschleppexperiment

Nach einer kurzen Kaffeepause hieß es für die Teilnehmer „Ärmel hochkrempeln und EPDM live erleben“. An einem vormontierten Flachdachmodell zeigte Anwendungstechniker Michael Hügemann, wie die Verarbeitung von Firestone RubberGuard funktioniert. In kurzer Zeit war das circa 20 m² große Modell samt Attiken, Durchdringungen und Windsogsicherung fertiggestellt – ohne jegliche Werkzeuge wie Handbrenner oder Heißluftfön. Und auch das Arbeitsergebnis konnte sich sehen lassen: Wie aus einem Guss präsentierte sich die abgedichtete Fläche glatt und eben – für die anwesenden Dachdecker überzeugende Argumente. Mit einem guten Abendessen und einem geselligen Abend am Grand Place mitten in Brüssel fand der interessante Tag seinen wohlverdienten Ausgang, der, zugegeben, bis spät in die Nacht dauerte.

Netzwerken und Sightseeing

Der Vormittag von Tag zwei stand ganz unter dem Motto „Netzwerken, austauschen und Brüssel erleben“. Ausgestattet mit Wanderschuhen und Schirm wurden die Handwerksunternehmer nach ausgiebigem Frühstück von einem urigen, charmanten Fremdenführer (Anm. d. R.: ein vitaler 80-jähriger Herr, der sich selbst als „Der letzte Flame Brüssels“ bezeichnet) in Empfang genommen, der zu einer Stadtführung durch Brüssel lud. Ob Justizpalast, der Kunstberg Mont des Arts oder das weltbekannte Manneken Pis – in kurzer Zeit wurden alle wichtigen Punkte der Innenstadt angelaufen. Mit dem Bus ging es im Anschluss zum Atomium und von da zurück ins Trainingszentrum von Firestone.In einem Abschlussgespräch zeigte sich, dass sich der „Gummi-Funke“, den alle Firestone-Mitarbeiter in sich tragen, auf die Teilnehmer übertragen hatte. Es gab keinen Unternehmer, der nicht weitere Berührungspunkte mit dem Material EPDM haben wollte – ob in einem folgenden Schulungsseminar oder auf der ersten Musterbaustelle mit Begleitung eines Lehrverlegers.

Michael Zenk


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Letzte Aktualisierung: 31.01.2018

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