HBCD und vertikale Geschäfte

Entsorgung und Brandschutz standen als dringende Themen im Mittelpunkt des Landesverbandstags Hessen.

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Die Hessen kommen: großer Andrang beim Verbandstag in Weilburg. Foto: DDH

„Sind die Probleme der Entsorgung HBCD-haltiger Dämmstoffe gelöst?“ lautete die erste von zwei Fragen, die Ludwig Held, Landesinnungsmeister, und Norbert Hain, Geschäftsführer des LIV in den Raum stellten und die reichlich Diskussions-Potential boten. Der Verarbeiter könne demnach zunächst aufatmen, die Styroporberge seien geschrumpft, aber das Problem sei nur entschärft, aber keineswegs beseitigt. Vom Styropor zum Brandschutz ist dann nur ein kleiner Sprung. Die hier und da laut werdende Forderung Wärmedämm-Verbundsysteme ganz zu verbieten, sollte doch die Chance für den Dachdecker bergen, die Vorhangfassade wieder mehr am Markt zu etablieren. „Steht eine Renaissance für diese Bauart bevor?“, lautete folglich die zweite Frage mit anschließendem Meinungsaustausch. Dachdecker sollten die Gelegenheit nutzen und mit Hilfe der Hersteller, die mit Nachdruck ihre Hilfe anbieten, den verloren gegangenen Markt wieder erschließen.

Kurzfristig war der Austragungsort aus organisatorischen Gründen von Wetzlar nach Weilburg verlegt worden. Hier gestaltete sich als echter Hingucker besonders die Nacht  im „Rosenhang-Museum“, in der die Abendveranstaltung stattfand. In den Räumen Moderner Kunst wurde noch lange weiter diskutiert.

Im Mittelpunkt des zweiten Veranstaltungstages stand der Nachwuchs: 39 Junggesellen und eine Junggesellin wurden in feierlichem Rahmen freigesprochen.

Brigitte Latsch

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in DDH, Ausgabe 17.2017

Letzte Aktualisierung: 16.08.2017