Herausforderung Dokumentation

Mit dem Mindestlohngesetz haben sich seit dem 1. Januar 2015 für Betriebe umfangreiche neue Dokumentationspflichten ergeben. Wir stellen eine neu entwickelte Lösung für Zeiterfassung und Lohnabrechnung vor.

Herausforderung Dokumentation
Besonders für kurzfristige und geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse sind neue Dokumentationspflichten einzuhalten. Software kann den Prozess unterstützen. Foto: fotalia

Mit dem Mindestlohngesetz (MiLoG) sind zum 1. Januar 2015 für kaufmännische und technische Angestellte im Dach­deckerhandwerk sowie für geringfügig oder kurzfristig Beschäftigte (sogenannte Minijobber) umfangreiche Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten in Kraft getreten. Das Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) sieht für gewerbliche Arbeitnehmer ohnehin schon detaillierte Aufzeichnungspflichten durch den Arbeitgeber vor. Mit der Verordnung über Aufzeichnungspflichten nach dem MiLoG und dem AEntG sind die gesetzlichen Vorgaben zur Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeit nun angepasst und vereinheitlicht worden. Grund für die Aufzeichnungspflichten des Arbeitgebers gemäß § 19 AEntG und § 17 MiLoG ist es, den nach § 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz zuständigen Behörden der Zollverwaltung und der Agentur für Arbeit eine Möglichkeit zu verschaffen, die Einhaltung des allgemeinverbindlichen tariflichen Mindestlohns für gewerbliche Arbeitnehmer im Dachdeckerhandwerk bzw. die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns für Angestellte und Minijobber im Dachdeckerhandwerk zu überprüfen.

Der Softwarehersteller M-Soft hat vor diesem Hintergrund ein Konzept entwickelt, mit dem die betriebliche Lohnbuchhaltung dieser Herausforderung begegnen kann: Die Zeiterfassung „Time4“ wird mit dem Lohnabrechnungssystem „Meritum“ kombiniert, sodass die Dokumentation den gesetzlichen Anforderungen gewachsen ist.

Zeiterfassung über mobile Endgeräte

Die Erfassung von Stunden über Smartphone oder Tablet erfolgt direkt dort, wo die Arbeit anfällt – zum Beispiel auf der Baustelle. Das bringt die bekannten Vorteile im Vergleich zu den oftmals handgeschriebenen Stundenzetteln, die nachträglich im Büro erfasst werden: Die doppelte Erfassung von Arbeitszeiten wird vermieden, das Risiko von Übertragungsfehlern sinkt. Stattdessen können die Beschäftigten oder die für die Zeiterfassung Verantwortlichen bei fertigen Tätigkeiten und Pausen sofort reagieren. Die Erfassung der Daten ist darüber hinaus auch offline möglich, also nicht von einer ständig funktionierenden Internetverbindung abhängig. Zusätzliche Anwendungsbereiche wie die Gruppenerfassung oder eine Tagesübersicht ergänzen das System. Weitere Features wie eine Fotodokumentation der Baustelle erweitern das mobile Angebot und unterstützen die ganzheitliche Erfassung von Projekten.

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Letzte Aktualisierung: 10.07.2015