Hohe Auslastung in NRW

Die Bauverbände Westfalen erwarten über den Jahreswechsel hinaus eine intensive Bautätigkeit im Jahr 2018. Das Wichtigste: Dachdecker haben bei der Ausbildung stark zugelegt.

Bauverbände NRW Schulte-Hiltrop
Präsident Walter Derwald (links) mit Hauptgeschäftsführer Hermann Schulte-Hiltrop der Bauverbände Westfalen. Foto: Bauverbände.de

Das jüngste Zahlenbild des statistischen Landesamtes weist über alle Bausparten eine hohe Auslastung aus“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Bauverbände Westfalen Hermann Schulte-Hiltrop. So lag das kumulierte Ergebnis der Bauproduktion für die ersten zehn Monate des Jahres 2017 war um 10,7 Prozent höher als im entsprechenden Vergleichszeitraum des Jahres 2016. Die Auftragseingänge lagen zu Beginn des vierten Quartals im Oktober 2017 um 2,5 Prozent über dem Vergleichsmonat Oktober 2016.

Bei andauernd hoher Nachfrage bleibt der Fachkräftebedarf nach Auskunft der Bauverbände mit Sitz in Dortmund hoch. „Die rund 12.500 Betriebe des Bauhauptgewerbes in NRW haben die Herausforderungen des Fachkräftebedarfs erfolgreich angenommen: 1.942 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge sind ein Beleg unserer Ausbildungsbemühungen und unterstreichen die Wettbewerbsfähigkeit des Bauhauptgewerbes gegenüber anderen Branchen“, bilanziert der Präsident des Baugewerbeverbandes Westfalen, Walter Derwald. NRW-weit verzeichnet das Bauhauptgewerbe eine Zunahme neu abgeschlossener Ausbildungsverträge um 14,98 Prozent gegenüber 2016. Eine überdurchschnittliche hohe Ausbildungsvergütung, tarifliche Rente und die anhaltend gute Baukonjunktur der letzten acht Jahre habe die Anwerbung von Schulabgängern ins Baugewerbe begünstigt, so Derwald. Hinzu komme das von der Branche eigenfinanzierte Programm „Berufsstart Bau“, mit den schwächeren Schulabgängern oder auch Geflüchteten in zehnmonatiger Berufsvorbereitung der Übergang in eine reguläre Ausbildung am Bau ermöglicht werde.

Neben dem Maurer- und Betonbauerhandwerk haben das Dachdecker- und Zimmererhandwerk stark bei der Ausbildung zugelegt . 124 neue Auszubildende in diesen Berufsgruppen zählt man so derzeit am Lehrbauhof der Dortmunder Bau-Innung, das sind 4,2 Prozent mehr als im Jahr 2016.

Die Bauverbände Westfalen mit Sitz in Dortmund vertreten als Arbeitsgeber-, Wirtschafts- und Fachverbände rund 3.600 Betriebe des Bauhauptgewerbes und des Dachdeckerhandwerks in Westfalen.

02.01.2018

Kommentar verfassen:

captcha

NEU: Ratgeber Schäden digital


Schäden und ihre Lösungen beschreiben Sachverständige, Dachdeckermeister und Industrievertreter in diesem Ratgeber.