Immer oben

Erstmalig führte die Dachdecker- und Zimmerer-Innung Bielefeld, der über 40 Handwerksbetriebe aus Bielefeld angehören, einen sogenannten AZUBI-AKTIVTAG durch. Zu dieser Veranstaltung waren alle Azubis der Bielefelder Anschlussbetriebe in den Kletterpark auf dem Bielefelder Johannisberg eingeladen.

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Immer oben! Die Azubis des Bielefelder Dachhandwerks. Fotos: Innung Bielefeld

Mit zwei Ausbildern des Kletterparks absolvierten 50 junge Handwerker, angehende Dachdecker oder Zimmerer, verschiedene Parcours. Im Niedrigseilgarten ging es zunächst darum, ein Gefühl für Höhe und die richtige Balance zu bekommen. Mut und Feingefühl war anschließend in luftiger Höhe hoch über dem Baumwipfeln gefragt.

Obermeister Rudolf Peter eröffnete den 1. Azubi-Aktivtag und unterstrich: "Heute steht der Spaß im Vordergrund. Wir möchten den Auszubildenden eben auch etwas für ihre gute Arbeit zurückgeben. Natürlich wird hier auch am Teamwork gearbeitet, welches man sowohl beim Klettern, als auch im Beruf braucht."

Neben den Kletterparcours mussten sich alle Teilnehmer zusätzlich sich der "Dachdecker-Challenge" und der "Zimmerer-Trophy" stellen. Die Innungs-Team hatten eigens dafür Stationen aufgebaut. Die Teilnehmer bestimmten verschiedene Holzarten anhand von Baumscheiben, lösten ein Dachpfannenpuzzle und hämmerten Schieferherzen. Bei diesen nicht ganz ernst gemeinten Übungen rund um die beiden Ausbildungsberufe stand der Spaß unter Gleichgesinnten im Vordergrund, den der Handwerkernachwuchs gemeinsam mit Meistern und Ausbildern hatten.

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Dachdecker-Challenge...

Unterstützt wurde der Azubi-Aktivtag von den Sponsoren Bauder, Karl Brand, Roto, Steico und Wienerberger.

Dipl. Ing. Martin Lang, stellvertretender Obermeister/FR Dachdecker, stellte Idee und Konzept vor: "Die Innung möchte mit dieser Aktion die eigenen Auszubildenden zu aktiven "Markenbotschaftern" für die Ausbildung zum Dachdecker oder Zimmerer machen. Klares Ziel aller Innungsverantwortlichen ist es, durch simples Empfehlungsmarketing weitere Interessenten für die Ausbildung zum Dachdecker oder Zimmermann zu gewinnen." Es gelte, die Attraktivität dieser Handwerksberufe zu steigern und deutlich zu machen, dass das Handwerk Zukunft hat. Vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangel im Handwerk setzen die Innungen vermehrt auf den eigenen Nachwuchs. Mit solchen "kreativen" Mitteln werde versucht, auf das Handwerk aufmerksam zu machen. Natürlich heißt das auch, dass den Azubis via Facebook eine Plattform geboten wird, in Kontakt zu bleiben oder einfach mitzuteilen ‘Gefällt mir’.

Letzte Aktualisierung: 27.09.2012

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