Interview mit Alexandra Strassl: Neue Geschäftsführerin bei FDT

Bei der Mannheimer FDT Flachdach Technologie hat sich einiges geändert. Zum einen wurde das Unternehmen 2019 an die Donges Group verkauft. Des Weiteren ist Alexandra Strassl seit Anfang 2020 die neue Geschäftsführerin. DDH hat mit ihr über ihre Pläne und Ziele und die Herausforderungen gesprochen, die das Coronavirus mit sich bringt.

Interview, Alexandra Strassl, FDT
Neue Geschäftsführerin bei FDT in Mannheim ist Alexandra Strassl. Foto: FDT

Welche Maßnahmen ergreifen Sie aktuell, um die Lieferung von Produkten sicherzustellen?

Alexandra Strassl: Wir haben aktuell, Stand heute (12.04.2020) zum Glück keinen positiven Corona-Befund bei FDT. Dennoch haben wir zahlreiche präventive Maßnahmen ergriffen. Die Mitarbeiter aus der Verwaltung arbeiten in zwei Gruppen abwechselnd im Homeoffice. In der Produktion haben wir die Schichtübergaben so gestaltet, dass die Mitarbeiter nur minimalen Kontakt haben. Dadurch verlieren wir zwar etwas Produktivität, aber die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Lieferanten hat höchste Priorität. Noch ist der Vorlauf an Rohmaterial komfortabel, wir können ohne Probleme produzieren und haben keine Lieferengpässe. Auch viele unserer Kunden sind zum Großteil noch auf dem Dach.

Seit Anfang des Jahres 2020 sind Sie die neue Geschäftsführerin bei FDT. Wie haben Sie die Umstellungsphase erlebt und was sind Ihre persönlichen Ziele?

Es war und ist eine spannende Zeit. FDT gehört seit März 2019 zur Donges Group. Seitdem wurden viele positive Veränderungen angestoßen. Wichtig ist jetzt die strukturierte Umsetzung der Maßnahmen, um die gewünschten Effekte auch zu erzielen. So hatte ich ab Tag eins Gelegenheit, wirksam zu werden und den Grundstein für die Neuausrichtung von FDT zu legen. Das bedeutet konkret, dass ich erst einmal viele Gespräche mit den Mitarbeitern geführt und mir ein Bild über die Situation im Unternehmen gemacht habe. Ich komme ja ursprünglich aus dem Steildachbereich (Roto), aber da ich Kunden und Strukturen der Dachbranche kenne, war der Einstieg natürlich einfacher. Mein persönliches Ziel ist ein kontinuierliches und nachhaltiges Wachstum.

Wir möchten nach und nach Marktanteile gewinnen. Dabei fokussiere ich mich auf den Aufbau unseres Vertriebs, um den Kontakt zum Kunden auszubauen. Darüber hinaus profitiert die FDT auch vom Know-how der Unternehmensgruppe. Wir haben zum Beispiel moderne Produktionsprozesse eingeführt und neue Strukturen geschaffen, die es uns ermöglichen, noch flexibler auf die Nachfrage zu reagieren. Was mich am meisten motiviert: Es war von Anfang an ein sehr gutes Miteinander. Wir haben gute Produkte und ein sehr gutes Team mit extrem engagierten Mitarbeitern – das sind ideale Voraussetzungen für eine Erfolgsstory.

Kompetenz in der Gebäudehülle und im Stahlbau

Seit September 2019 ist FDT Teil der Donges-Gruppe, zu der ja auch schon Kalzip gehört. Wie und wo können Sie Synergien erzielen?

Das Produktportfolio unserer Unternehmensgruppe ist vielfältig. Wir können unseren Kunden nun ein umfangreiches Sortiment rund um die Gebäudehülle und den Stahlbau anbieten. Unsere Kunden profitieren vom Know-how und von der Erfahrung der ganzen Gruppe und vor allem von Lösungen aus einer Hand. Unsere Fachberater stimmen sich untereinander ab und beraten unsere Kunden mit der besten Lösung für die jeweilige Aufgabe, wohl wissend, dass wir verschiedene Alternativen unter dem Dach der Donges Group haben. Am Ende geht es darum, die Bedürfnisse des Kunden zu verstehen, um gemeinsam das beste Resultat zu erzielen.

Johannes Messer

Das komplette Interview können Sie in DDH 08.2020 lesen.

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Letzte Aktualisierung: 14.04.2020