Kundennähe kein Lippenbekenntnis

Seit 2006 gibt es bei Braas den Kundenclub SystemPartner. Die Mitgliederzahl ist seit Beginn weitgehend unverändert geblieben: 1.400 Dachdecker und Zimmerer fühlen sich offensichtlich wohl und sind von seinen Leistungen überzeugt. Der Club beruht auf dem Prinzip Geben und Nehmen.

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Aktives Zusammensein. Neben den Ausflügen vor Ort begeisterte ein Gastvortrag von Andy Holzer, einem blinden österreichischen Bergsteiger und Extremsportler.

Wer Umsätze mit Braas Produkten tätigt, erhält hierfür Punkte, die gegen Club-Leistungen eingetauscht werden können. Vor zwei Jahren wurden zusätzliche Qualifizierungsstufen eingeführt: eine vergünstigte Starter-Mitgliedschaft mit reduzierten Leistungen für Existenz-Neugründer sowie ein Gold- und ein Platin-Status mit exklusiven Leistungen für die umsatzstärkeren Mitglieder.

Vom 4. bis 6. September fand in diesem Jahr erstmals eine Studienreise für Platin-Mitglieder statt. Rund 30 Mitglieder nahmen auf Einladung der Braas SystemPartner Club-Zentrale an dem Event in Südtirol teil. Gastgeber waren Georg Harrasser (Vorsitzender der Geschäftsführung) und Ulrich Siepe (Geschäftsführer Vertrieb & Marketing).

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Startklar: Die Systempartner auf dem Weg nach Südtirol. Fotos: Braas

In Kiens besuchte die Gruppe das Dachsteinwerk von Monier Italien, wo sie von Geschäftsführer Andrea Benincasa begrüßt wurde. Für besonderes Interesse sorgte hier das Produktprogramm: In Italien gibt es spezielle Dachsteinmodelle für schneereiche Gebiete, die zwar die Form einer Frankfurter Pfanne oder eines Tegalit haben, deren Oberfläche jedoch rau und uneben ist. „In Deutschland wären diese Dachsteine unverkäuflich, weil der Markt glatte Oberflächen fordert. In den schneereichen Gegenden von Tirol sind sie aber besonders beliebt, weil sie den Schnee sicher auf dem Dach halten.“, erklärte Georg Harrasser, ehemals selbst Leiter des Werks in Italien.

Grillfest im Elternhaus

Auch das Rahmenprogramm begeisterte die Teilnehmer. Besonders eindrucksvoll war ein Gastvortrag von Andy Holzer, einem blinden österreichischen Bergsteiger und Extremsportler. Seine Lebensgeschichte und sein Leistungswille haben bei den Zuhörern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ein weiterer Höhepunkt war das abschließende Grillfest, das im Garten von Georg Harrassers Elternhaus stattfand. „Die Reise war fachlich interessant und spannend“, so ein Teilnehmer. „Was mich aber wirklich begeistert hat, war die familiäre Atmosphäre. Dass das Grillfest im Garten des Braas Geschäftsführers stattfand, war sicherlich etwas Besonderes. Und ich fand es sehr sympathisch, dass die Geschäftsführer ihre Familien mitgebracht haben. Das hat mich alles sehr positiv überrascht!“ Diese Meinung, die die Stimmung aller Teilnehmer wiedergibt, zeigt, dass das Ziel erreicht wurde: Braas möchte sich als ein Unternehmen präsentieren, für das Kundennähe kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Realität ist. „Wir wollten zeigen, dass wir kein anonymer Konzern sind, sondern dass hier Menschen arbeiten, die die Sprache ihrer Kunden sprechen und ihre Bedürfnisse kennen!“, bekräftigte Ulrich Siepe. Diese Haltung wird weiterhin für die gute Leistung von Braas im Markt sorgen, davon sind Georg Harrasser und Ulrich Siepe mehr denn je überzeugt. So verwundert es nicht, dass die nächste SystemPartner-Studienreise bereits geplant wird.

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Lockere Party: Die Grillparty fand im Garten des Elternhauses von Georg Harrasser statt.

Letzte Aktualisierung: 28.09.2015