Das Prinzip Netzwerk-Kommunikation

Das Schlagwort Digitalisierung können viele schon nicht mehr hören. Doch es geht auch anders. Aufmerksam folgten die Berliner Dachdecker dem Geschäftsführer von Convidera, Michael Buck. Er sprach sich auf dem Landesverbandstag deutlich dafür aus, die Kunden in den sozialen Medien „abzuholen“: „Wenn Sie niemand haben, der für Sie cool ist, dann werden Sie bei jungen Menschen nicht akzeptiert!“

Michael Buck Convidera
Michael Buck sprach anschaulich und beispielhaft über Digitalisierung: "Wenn Sie niemand haben, der für Sie cool ist, dann werden Sie bei jungen Menschen nicht akzeptiert!“ Fotos: DDH

Im gut gefüllten City Cube begrüßte Landesinnungsmeister Jörg-Dieter Mann rund 150 Teilnehmer. Diese gedachten der toten Mitglieder. Fünf Betriebe hat die Berliner Innung neu aufgenommen. „Wir haben zurzeit als Berliner Dachdecker ein Luxusproblem, wir müssen ab und an auch mal nein sagen. Der Druck auf den Wohnungsmarkt hält weiter an, auch die Initiativen in Sachen Dachgeschossausbau spielen uns in die Karten“, sagte Mann. Kritik übte Mann an der Bürokratie in Berlin und aus aktuellen Anlass an den Entsorgungsproblemen in Sachen Bitumen.

Datenströme gegen Bequemlichkeit

Michael Buck, Geschäftsführer der Convidera GmbH, sprach sich in seinem Vortrag „Digitalisierung im Mittelstand – Chancen und Risiken werden neu gemischt“ dafür aus, Geschäftsprozesse und Denkweisen neu zu denken und zu kommunzieren. „Ihr Nachwuchsproblem hat auch mit Digitalisierung zu tun. Ihre Kunden sind weitgehend frustriert in Sachen Kommunikation, das betrifft Angebote, nicht die Handwerksleistung, sie suchen das Gespräch im Netz. Doch mittlerweile drängen andere Anbieter ins Handwerk und „bedrohen“ die alten Geschäftsmodelle."

Aufmerksam lauschten die Dachdecker dem interessanten Vortrag und legten sogar ihr Smartphone beiseite.

Johannes Messer

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 20.2018.

Letzte Aktualisierung: 26.09.2018