Marathon für Flachdachlösungen

Seit April ist Markus Kircher neuer Geschäftsführer von Icopal Deutschland. Im Interview mit DDH spricht er über Dach-Apps, Unternehmerseminare für Frauen und seine Laufleidenschaft.


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2013 ist Markus Kircher seinen ersten Kölner Halbmarathon gelaufen, sein großes Ziel: einmal einen „ganzen“ Marathon durchstehen, rechts DDH Redakteur Johannes Messer. Foto: DDH

Wie kam es dazu, dass Sie neuer Geschäftsführer von Icopal wurden, und was ist Ihr Verantwortungsbereich?

Nach 29 Jahren bei Icopal ist der vorherige Geschäftsführer Niels Graae in den Ruhestand gegangen. Seit 2002 bin ich im Unternehmen für Vertrieb und Marketing verantwortlich und widme mich jetzt als Geschäftsführer der Weiterentwicklung der Marke Icopal.

Zur Icopal-Gruppe gehört neben der Vedag auch Wolfin. Welche Priorität hat dabei die Eigenständigkeit der jeweiligen Unternehmen?

Da die einzelnen Marken sehr unterschiedliche Produktphilosophien und Firmenkulturen haben, eine sehr hohe. Wir möchten unsere Angebote mit den verschiedenen Marken spezifisch auf die Kunden und deren Bedürfnisse ausrichten. Alle Marken haben eine eigene Geschichte und damit verbunden eine spezielle Position im Markt. Wolfin besetzt das Segment Kunststoffabdichtungen, Vedag den Bereich bituminöser Produkte und Icopal ist der Spezialist für Abdichtungen mit hochwertigen Elastomerbitumenbahnen. Die Kunden können somit aus unterschiedlichen Angeboten auswählen. Dabei stehen die Marken durchaus im Wettbewerb zu einander.

Zum 1. März 2013 trat Ole Rosgaard die Nachfolge von Michael Thomé als Geschäftsführer der Vedag GmbH an. Thomé selber war auch nur rund 3 Jahre Geschäftsführer der Vedag. Dazu kamen noch 2 Brände, was ist los bei der Vedag?

Die Brände waren ein harter Schlag für Mitarbeiter und Kunden der Vedag. So wie ich es sehe, sind die Kollegen aber durch diese schwierige Phase gut durchgekommen. Das neue Werk, das in Bamberg gebaut wurde, ist sicher leis­tungsfähig und hilft beim Comeback. Zu den Innenansichten kann aber wohl Ole Rosgaard als Geschäftsführer der Vedag besser Stellung beziehen.

Johannes Messer

Das ausführliche Interview lesen Sie in DDH 11/2014.

Letzte Aktualisierung: 04.06.2014