Motivationsschub in drei Wochen

Für drei Wochen arbeitete sein Azubi Silas Mundil auf Malta – seitdem erlebt DDM Marco Marschall einen hochmotivierten jungen Mitarbeiter. Die Arbeitsmöglichkeit im Ausland ist zudem ein starkes Argument, wenn der Betrieb auf Messen um talentierten Nachwuchs wirbt.

Azubi Silas Mundil und Dachdecker Marco Marschall
Gute Erfahrung, für beide: Der Auslandsaufenthalt auf Malta brachte Azubi Silas Mundil persönlich nach vorne, der Betrieb von Dachdecker Marco Marschall freut sich über den engagierten Azubi und nutzt das Praktikum zur Nachwuchswerbung. Fotos: Remy-Kutscher GmbH

Überlegt hatte Marco Marschall schon seit längerem. Regelmäßig hatte sich der Dachdeckermeister gemeinsam mit einem anderen Betrieb auf örtliche Ausbildungsmessen in Wesel präsentiert und immer wieder erlebt, wie die meisten Jugendlichen direkt an die großen Stände der Industrie gingen.
Interessiert las Marschall einen Artikel in DDH zum Thema Auslandsaufenthalt für Azubis in Norwegen. „Mir wurde schnell klar, dass ein Auslandsaufenthalt die Qualitäten, die ich bei meinen Azubis suche, befördert und gleichzeitig die Attraktivität meines Betriebs erhöhen könnte.“ Marschall legte ihnen den Artikel ins Berichtsheft, erzählte seinen Auszubildenden vom Auslandaufenthalt und wartete auf Reaktionen. Nach einigen Tagen meldete sich sich Silas Mundil bei seinem Chef und das Projekt Auslandsaufenthalt begann.

Mobilität wird unterstützt


Azubi Silas Mundi auf Malta
Auf eigene Faust ins Ausland: In drei Wochen sammeln Austauschpraktikanten wie Silas Mundil jede Menge Lebenserfahrung.

Unterstützt wurde der Betrieb dabei von dem Mobilitätsberaterprojekt „Berufsausbildung ohne Grenzen“, das Betriebe und Auszubildende bei der Planung und Durchführung des Auslandsaufenthalts unterstützt. Der Azubi schwankte zwischen Norwegen und Malta und entschied sich dann für die Mittelmeerinsel.
Vor dem Aufenthalt gab es ein gemeinsames Gespräch bei der HWK in Düsseldorf, dann ging es los. Auch der Betrieb musste seinen Beitrag leisten – Marschall stellte seinen Azubi bezahlt für drei Wochen frei und . Der Aufenthalt selbst wurde unter anderem von einem Fördertopf der europäischen Union finanziert, eine Pauschale für Verpflegung und Unterkunft sowie die Flugkosten übernahm der Auszubildende.

Malte von Lüttichau

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe DDH 24.2014.

Letzte Aktualisierung: 16.12.2014

Infopapier Auslandsaufenthalt

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