Nachhaltigkeit auf der DACH+HOLZ 2020

Der Bausektor trägt bekanntermaßen einen erheblichen Teil zum CO2-Ausstoß bei. Auf der DACH+HOLZ International trifft sich die Branche, die nachhaltige Lösungen anbietet: „Für moderne, zukunftsfähige Gebäude werden klima- und ressourcenschonende Baumaterialien immer wichtiger. Sie müssen eine gute Ökobilanz aufweisen, langfristig den Kohlenstoffspeicher erhöhen und den Anforderungen einer optimalen Kreislaufwirtschaft entsprechen.

D+H 2020: Nachhaltigkeit
Dachbegrünung ist ebenfalls ein wichtiges Thema, wenn es um die Nachhaltigkeit der Baubranche geht.
Foto: Foto: GHM

"Hier bietet sich der nachwachsende Baustoff Holz an“, betont der Vorsitzende von Holzbau Deutschland Peter Aicher. „Greta Thunberg wäre stolz auf uns, denn Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind genau unsere Themen. Von Dämm-Maßnahmen an Dächern und Fassade bis zum Anlegen von begrünten Dächern, die für gutes Klima und eine bessere Luft sorgen: Unser Handwerk leistet Großes für das Erreichen der Klimaziele“, sagt Dirk Bollwerk, Präsident des Zentralverbands des Dachdeckerhandwerks (ZVDH). Energieberatung, Steigerung der Effizienz von Gebäuden, graue Energie und Förderprogramme: Die DACH+HOLZ International zeigt, wie Dachdecker und Zimmerer den Klimaschutz für sich aktiv nutzen können und wie sie davon profitieren.

Energieberatung und Förderungen 

Am Messefreitag von 10:00 bis 12:30 Uhr widmet sich das Forum dem Thema Effizienz von Gebäuden. Hier berichtet Jürgen Leppig, Bundesvorsitzender des Energieberaterverbands GIH, über Nachhaltigkeit am Bau, Innenraumluft und Gütezeichen für Baustoffe sowie über zusätzlichen Umsatz im Handwerk durch Energieberatung. Zudem bietet der Verband kostenlose Beratungen während der gesamten Messezeit an (Halle 6, Stand 6.403).

Umweltfreundlich unterwegs 

Ein weiteres Highlight des Forumsprogramms am Freitag sind die Vorträge rund um umweltfreundliche Mobilität. Einfahrrestriktionen in deutschen Städten, Reduktion von CO2-Emissionen, mangelnde Energie-Infrastruktur: Wer auf ein Transportmittel angewiesen ist, hat es zurzeit und künftig nicht leicht. Welche Fahrzeuge machen Sinn? Was ist bezahlbar? Eine Gegenüberstellung verschiedener Technologien stellt die Firma IVECO Magirus AG vor. Zudem erhalten Messebesucher einen Überblick, was an Dieselalternativen möglich ist.

„Green Mobility – Nutzfahrzeuge der Zukunft“ 

Wer diese alternativen Antriebsformen gleich ausprobieren möchte, sollte einen Abstecher zur neuen Aktionsfläche „Green Mobility – Nutzfahrzeuge der Zukunft“ in Halle 4 machen. Auf einem großen Parcours dürfen Messebesucher an den vier Messetagen die neuesten umweltfreundlichen Fahrzeuge namhafter Hersteller Probe fahren. Die hier vorgestellten Lastenräder, Lieferfahrzeuge und Kombinationsmodelle sind speziell auf die Bedürfnisse des Handwerks zugeschnitten. Zudem informiert das Verkehrsministerium Baden-Württemberg über die zahlreichen Fördermöglichkeiten im Bereich der E-Mobilität.

Letzte Aktualisierung: 05.12.2019