Praxis-Tipps zur Windsogsicherung, Teil 8: Die induktive Befestigung

Die induktive Befestigung von Flachdächern ist bei Dachdeckern noch wenig bekannt, dennoch hat dieses Verfahren auch Vorteile. Wir beschreiben, welche das sind.

Flachdach Praxis-Tipps Windsogsicherung Eiserloh Teil 8
Induktive (unterseitige) Befestigung der Abdichtung in entsprechendem Raster nach objektbezogener Windsogberechnung, Foto: SFS

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Vorteile der induktiven Befestigung:

  • Die Windlast wird gleichmäßig auf die Abdichtungsbahn verteilt; dies reduziert das unerwünschte Flattern der Abdichtungsbahnen bei Saumbefestigungen, die asymmetrische Einleitung der Kräfte auf die Teller und Naht werden vermieden.
  • Die Abdichtungsbahnen werden bei dieser Variante der Windsogsicherung nicht durch die Befestigungsmittel perforiert.
  • Die fachgerechte Fixierung der Abdichtung ist gänzlich unabhängig von Bahnenbreite und Bahnenrand; auf diese Weise können für die gesamte Abdichtungsfläche – auch in den Eck- und Randbereichen – Standardbreiten zum Einsatz gelangen. Dies kann nicht nur logistischen und verarbeitungstechnischen Aufwand reduzieren, sondern auch die Anzahl der zu schließenden Bahnennähte.
  • Potenzielle Fehlerquellen und sich daraus ergebende Undichtigkeiten reduzieren sich durch die durchdringungsfreie Lagersicherung auf ein Minimum.
  • Die Bahnenüberdeckung kann auf die Mindestüberdeckung reduziert werden; eine Mehrüberdeckung wie bei der Saumbefestigung ist daher nicht erforderlich.
(Quelle: Hans Peter Eiserloh)

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Letzte Aktualisierung: 08.10.2018

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