Rekordwerte beim Neujahrsempfang

Die Landesinnung des Dachdeckerhandwerks Berlin hatte ihre Gastmitglieder aus Industrie und Handel am 23. Januar 2018 wieder zum traditionellen Neujahrsempfang eingeladen.

Neujahrsempfang Berliner Dachdecker
Weiterhin sehr gute Auftragsbestände für die Berliner Dachdecker – das verkündete Landesinnungsmeister Jörg Dieter Mann auf dem Neujahrsempfang. Foto: Dachdecker Innung Berlin

Gemeinsam mit Innungsvorstand, Bezirksmeistern und Ehrenamtsträgern der Landesinnung traf man sich in der repräsentativen Cafeteria im Dachgeschoss des Bildungszentrums. Landesinnungsmeister Jörg-Dieter Mann konnte sich über ein volles Haus freuen: Über 100 Repräsentanten aus Industrie und Handel sowie Vertreter der Berufsschule füllten den Saal. Einen besonderen Gruß richtete Mann an den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin, Jürgen Wittke. Mann zog in seinem Grußwort ein Fazit des vergangenen Jahres und blickte auf das neue Jahr 2018. „Unsere Auftragsbestände weisen Rekordwerte auf. Die Innung musste sogar einen Musterbrief entwerfen, um Kunden zu vertrösten“, fasste Mann die momentane Situation zusammen. Größter Bremsfaktor sei derzeit der Personalmangel vor dem Hintergrund eines leergefegten Arbeitsmarktes. Mann kündigte für 2018 daher wieder umfangreiche Maßnahmen auf dem Gebiet der Lehrlingswerbung an: So soll die Werbung in den Berliner U-Bahnen fortgesetzt werden. Außerdem ist eine Kampagne bei dem Radiosender RS2 geplant, die sich in erster Linie an die Eltern richten soll. Mann stellte fest, dass im Vergleich zu anderen Gewerken die Berliner Dachdecker ihre Lehrlingszahlen erhöhen konnten und bei den Zuwächsen an der Spitze der Handwerksberufe stehen. An die Adresse der Politik gerichtet äußerte Mann die Hoffnung, dass der Berliner Senat in 2018 mehr tun wird, um die Wohnungsnot in Berlin zu lindern. „Dazu gehört auch der Dachgeschossausbau, wo die Genehmigungspraxis momentan viel zu restriktiv ist“, kritisierte Mann. Weiter verwies Mann auf die anstehende bautec, wo die Landesinnung wieder mit einem Stand vertreten sein wird. Aufgrund der Zeitgleichheit mit der DACH+HOLZ in Köln werden allerdings nur wenige Aussteller aus dem Dachbereich anwesend sein. Hierzu berichtete Mann, dass der ZVDH alles tun werde, um diese Termindoppelung in Zukunft zu vermeiden.


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Letzte Aktualisierung: 31.01.2018