Roto legt zu

Zufrieden ist die Roto-Gruppe sowohl mit der Geschäftsentwicklung 2018 als auch mit dem Auftakt 2019. So stieg der Gesamtumsatz im abgelaufenen Jahr um nominal 4,5 % auf 661,8 Mio. Euro (nach 633,5 Mio. Euro).

Roto Luftaufnahme
Für das abgelaufene Jahr meldet Roto einen um 4,5 % auf 661,8 Mio. Euro gestiegenen Gesamtumsatz. Im Bild: der zentrale Standort der Division Dach- und Solartechnologie in Bad Mergentheim. Foto: Roto

Damit liege die Wachstumsrate am oberen Ende des angepeilten Zielkorridors. Nach Aussage von Vorstandschef Dr. Eckhard Keill trugen dazu beide Divisionen trotz keineswegs einfacher Marktbedingungen bei. Unter dem Strich habe die Dach- und Solartechnologie (DST) etwas besser abgeschnitten als die Fenster- und Türtechnologie (FTT).

Auch 2019 soll der Aufwärtstrend „dank eigener Leistungskraft“ anhalten und zu einem erneuten Umsatzplus zwischen 3 % und 5 % führen. Nach einem insgesamt „guten“ 1. Quartal sieht Keill den international ausgerichteten Produzenten „voll auf Kurs“. Im Vorjahresvergleich stehe bei DST ebenso wie bei FTT wieder ein Wachstum zu Buche. Das beruhe wesentlich auf der Effizienz der konsequent verfolgten Strategie, konkreten Kundennutzen zu schaffen und damit für Differenzierung und Wettbewerbsüberlegenheit zu sorgen.

Der Optimismus stoße jedoch mit Blick auf die angespannte geopolitische Situation an seine Grenzen. Sie bleibe ein „großer Unsicherheitsfaktor“, der die für Roto relevanten Märkte rasch erheblich beeinflussen könne. Generell hänge der künftige Erfolg des Bauzulieferers u. a. in hohem Maße von der professionellen Erfüllung der unterschiedlichen Markt- und Kundenanforderungen ab. Dafür sei schnelles, individuelles und flexibles Agieren unverzichtbar. Genau das ermöglicht laut Keill die neue, zum 1. Mai 2019 verwirklichte Gruppenstruktur, zu deren Realisierung wie gemeldet der Eintritt von Marcus Sander als Vorsitzender der FTT-Geschäftsführung gehöre. Die zwei etablierten Divisionen könnten sich im Resultat ebenso uneingeschränkt auf ihr jeweiliges Geschäft konzentrieren wie Roto Professional Service (RPS). Das neue Unternehmen biete komplette Dienstleistungen zur Nachversorgung von Fenstern und Türen an. Es werde im Jahresverlauf über erste Erfahrungen und Ergebnisse informieren.

Letzte Aktualisierung: 23.04.2019