Soprema baut Dämmstoffsparte weiter aus

Das Unternernehmen erweitert durch die Übernahme der Pavatex seine Dämmstoffsparte um Holzfaserdämmsysteme. Zum 1. Januar 2017 wird die Pavatex GmbH mit der deutschen Soprema GmbH verschmelzen.

Soprema Pavatex Völz und Traub
Winfried Traub, Geschäftsführer der Soprema GmbH (rechts), und Christian Völz, zukünftig verantwortlich für die Steuerung des operativen Geschäftes von Pavatex.

Die Soprema-Gruppe mit Hauptsitz in Strasbourg erwarb im Mai 2016 100 Prozent der Anteile der Pavatex Holding AG und steuert somit alle zur Gruppe gehörenden Unternehmungen. Beide Partner sind nach eigenen Aussagen sehr zufrieden mit dem Zusammenschluss und erwarten im deutschsprachigen Raum eine positive Marktentwicklung für die neue Produktsparte. „Als eigenes Produktsegment ergänzen die modernen und nachhaltigen Holzfaserdämmstoffe optimal unsere Abdichtungs- und Dämmsysteme“, sagt Winfried Traub, Geschäftsführer der Soprema GmbH. Die Holzfaserplatten schützen zuverlässig vor Kälte, Hitze und Schall, sie sind frei von Schadstoffen und ermöglichen durch die Diffusionsoffenheit der Holzfaser gesunde und angenehme Innenräume sowie sichere Konstruktionen.

Traub ergänzt: „Der Zusammenschluss ist ein wichtiger Schritt hin zu unserem Ziel, Kunden nachhaltige, aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnene Produkte anzubieten – eine der wesentlichen Herausforderungen der Bauindustrie.“ Bereits vor Monaten hatte das Unternehmen zu diesem Thema ein spezielles Forschungs- und Entwicklungsprogramm ins Leben gerufen, in dem der Bereich der Wärmedämmung eine wichtige Rolle spielt.

Christian Völz, der zukünftig die Steuerung des operativen Geschäftes bei Pavatex verantwortet und die weitere Entwicklung voranbringen will, betont: „Wir freuen uns, mit Soprema einen starken und innovativen Partner gewonnen zu haben, der uns neuen Rückenwind gibt. Denn wir sehen einen positiven Trend hin zu natürlichen Dämmstoffen, den wir gemeinsam nutzen werden.“

Der Pavatex-Standort in Leutkirch im Allgäu wird bestehen bleiben, auch die knapp 30 Beschäftigten werden übernommen.

Letzte Aktualisierung: 28.10.2016

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