Trainiere Dein Lächeln

Der renovierte Dachtruck in der Fußgängerzone, ein informativer Fachkongress zu Fördermitteln und ein stimmungsvoller Festabend im Heidelberger Schloss: Der 61. Landesverbandstag des Dachdeckerhandwerks Baden-Württemberg überzeugte mit Vielseitigkeit. Ein Körpersprachen-Experte rockte den Samstag.

Heidelberg 2: Stefan Verra
Angekündigt als Rockstar der Körpersprache waren die Teilnehmer gespannt auf den Vortrag von Stefan Verra. Sein Thema: Funktion und Wirkung von Gestik und Mimik. Der Tiroler wurde seinem guten Ruf gerecht. Fotos: DDH

Zumindest das obere Zentrum von Heidelberg, in der Nähe des Schlosses, war fast 3 Tage in der Hand der Baden-Württembergischen Dachdecker. In der Nähe des Veranstaltungsortes „Prinz Carl“ stand der mächtige Dachtruck in der Heidelberger Fußgängerzone und zog die Blicke der Einheimischen und Touristen auf sich.

Dachsanierung nach KfW - Fluch oder Segen? Markus Merzbach, Key Account Manager der KfW-Bank, berichtet anschaulich, welche Fördermittel für Wohnimmobilien zur Verfügung stehen. Im Bestand ist das Programm „Energieeffizient Sanieren“ wichtig für Dachdecker. Hierfür gab es bisher bereits 18.900 Zusagen“, sagte Merzbach. „Die Hausbank leitet die Angebote weiter, Entscheidend ist der Zeitpunkt des Antrags. Das muss geschehen, bevor Sie als Dachdecker tätig werden“, so Merzbach.

Nach der Pause informierte Josef Rühle, Geschäftsführer Technik ZVDH, wie Dachdecker die Mindestanforderungen der KFW richtig umsetzen. Parallel zur Fachtagung konnten die Damen in den pittoresken Geschäften der fast 2 Kilometer langen Innenstadt shoppen, bevor der Bergbahn-Transfer abends zum Schloss startete. Dort bot sich den Teilnehmern trotz des diesigen Wetters ein prächtiger Blick über die Stadt und Rheinebene. 300 Dachdecker feierten den Festabend im Festsaal mit einem außergewöhnlichen Menü von Sternekoch Martin Scharff, begleitet vom Berliner Akrobatenteam Cosmic Artists und der Freddy Wonder Combo.

Angekündigt als Rockstar der Körpersprache waren die Teilnehmer gespannt auf den Vortrag von Stefan Verra. Sein Thema: Funktion und Wirkung von Gestik und Mimik. Der Tiroler wurde seinem guten Ruf gerecht. Amüsiert und gebannt folgten die Dachdecker den Ausführungen des Tiroler Energie-Bündels. Im Stakkato galoppierte er durch die wissenschaftlichen Ansätze und räumte mit den gängigen Vorurteilen auf. „Wenn du jemand belügen willst, schreib ihm lieber eine E-Mail“, so Verra. Aufnahmestärkstes Organ ist das Auge mit über 90 Prozent, danach folgt schon die Haut, weit abgeschlagen die Ohren.

Johannes Messer

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 10/2016.

Letzte Aktualisierung: 25.04.2016

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