Unternehmer nicht Unterlasser

Wie Dachdecker und Zimmerer ihre Prozesse digital planen können, erfuhren die rund 200 Teilnehmer auf dem 14. gemeinsamen Landesverbandstag. Brandschutzplanung, Nachwuchs-Camps, Dachgeschossausbau und Cyber-Kriminalität waren die weiteren Themen.

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Die Umnutzung von Dachgeschossen im urbanen Siedlungsbau war das Thema von Sascha Nitsche. Fotos: DDH

Bei bestem Dachdecker-Wetter fand zum 14. Mal der gemeinsame Verbandstag des Dachdecker- und des Zimmerer- und Holzbau-Verbandes Nordrhein statt. Passend zur Vorweihnachtszeit begrüßten mit einem Glöckchen-Klingeln DDM und KM Franz-Josef Rossbroich, als stellvertretender Vorsitzender des Dachdecker-Verbands , und Zimmermeister Johannes Schmitz, Vorsitzender des Zimmerer- und Holzbau Verbandes die rund 200 Gäste in den Räumen der Handwerksammer Düsseldorf, unter ihnen auch ZVDH-Ehrenpräsident Manfred Schröder. Per Video-Botschaft waren Raban Meurer, Vorsitzender des Dachdecker-Verbands Nordrhein und ZVDH-Präsident Dirk Bollwerk zugeschaltet, die aus Berlin von der ZVDH-Mitgliederversammlung digital Grüße sandten.

Nach dem Motto „Was kümmert mich der doofe Nachbar?“ - konstruktiver Brandschutz nach Bau-O NRW 2018 - referierte Dipl.-Ing. Christian Uhlig, staatl. anerkannter Sachverständiger für die Prüfung des Brandschutzes.

Digitale Prozesse: Mit einer Aufgabe beginnen

Wie wichtig die Planung bei Digitalisierungsprozessen ist, erfuhren die Teilnehmer passenderweise von der jungen Generation. „Alles nur Einsen und Nullen“ - Dachbranche goes digital: DDM Felix Moll, Vorsitzender der Gilde im Dachdecker-Verband Nordrhein und seine Schwester Anne sprachen anschließend anschaulich wie analoge Prozesse zu digitalen Lösungen werden. „Ihre Software, die Buchhaltung und das Marketing sollten individuell und digital ausgerichtet sein. Nehmen Sie sich eine Aufgabe mit „Evergreen-Charakter“ und gehen dann Schritt für Schritt voran“, sagte Anne Moll.

Nach der Pause ging es technisch weiter. Die Umnutzung von Dachgeschossen im urbanen Siedlungsbau war das Thema von Sascha Nitsche. Das Vorstandsmitglied des Zimmerer- und Holzbau-Verbandes Köln zeigte am Beispiel der Kölner Gartensiedlung , wie vor allem Zimmerer vom mehrstöckigem Wohnungsbau profitieren und wie die Bauphysik funktioniert.

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Johannes Messer

Wahlen und Ehrungen

Johannes Schmitz aus Kaarst bleibt Vorsitzender des Zimmerer- und Holzbau-Verbands Nordrhein. Zum neuen Stellvertreter wählte die Mitgliederversammlung den Kölner Meister Sascha Nitsche. Mit Silbernen Ehrennadeln der Baugewerblichen Verbände wurden der Kassenprüfer Ernst Wilhelm Eppels und Rainer Roskosch ausgezeichnet, der sich im Nachwuchsbereich besonders engagiert. Die Vorstandsmannschaft mit Schmitz und Nitsche wird in den nächsten Jahren komplettiert durch den im Amt bestätigten Schatzmeister Heinz-Josef Hoja sowie Kai Köhler, Karl-Heinz Starmanns, Bernd Küppers und Werner Zultner. Als Premiere wurde Marco Tietz aus Lünen als Vertreter von westfälischen Zimmerer-Innungen in den erweiterten Vorstand des nordrheinischen Verbandes aufgenommen.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in DDH 24.2018.


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Letzte Aktualisierung: 26.11.2018

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