Wichtige Randbedingungen

Klebeverbindungen auf der Baustelle werden durch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind beeinflusst. Bei niedrigen Temperaturen bewegen sich die Atome oder Moleküle eines Klebebandes deutlich weniger; der Klebstoff wird damit härter und somit weniger klebrig.

Klebeverbindung Rohbau Dörken
Winterlicher Rohbau mit ungünstigen Rahmenbedingungen: hohe Feuchte im Baukörper, für Verklebungen ungünstige niedrige Temperaturen und Windeinflüsse durch Bauteilöffnungen. Foto: Dörken

Außerdem kann die Feuchtigkeit im Untergrund höher sein als bei wärmeren Temperaturen, was wiederum die Verkle­bung beeinflusst. Auch die Luftfeuchtigkeit ist in Betracht zu ziehen - z. B. beim Abbinden von pastösen Klebe­massen auf Dispersionsbasis. Das als Lösemittel in der Masse vorhandene Wasser kann mit zunehmender Luft­feuch­tig­keit immer weniger ausdiffundieren. Als Ergebnis bindet die Masse nur stark verzögert ab.

Auch Klebebänder können sich abnutzen

Auch Wind kann durch Zug die zeitabhängige Steigerung der Klebkraft negativ beeinflussen. Dies kann dazu füh­ren, dass pastöse Klebe­massen zwar an beiden Ober­flächen haften; dazwischen, wo die Masse noch weich ist, kann es jedoch zum Bruch kommen. Diese Bruchflächen sind dann der Luft aus­ge­setzt und binden ab, so dass dann keine Reparatur mehr möglich ist. Auch Klebe­bän­der können im Aufbau der Haftung behindert werden. Haben sie sich erst gelöst, besteht die Gefahr, dass die Klebefläche ver­schmutzt. Eine ausreichende Haft­kraft kann dann durch er­neutes Andrücken nicht mehr er­reicht werden.


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