Willy Löw AG: Sanierung Dom-Römer-Areal Frankfurt

Der historische Krönungsweg in Frankfurt am Main ist Teil des rund 7500 m² großen Dom-Römer Areals, welches von 2012 bis 2018 durch eine Kombination aus Teilrekonstruktionen und Neuinterpretationen saniert wurde. Anteil an dieser gelungenen Neugestaltung hatte das Team der Willy A. Löw AG, das mit seinen Arbeiten für eine langzeitsichere Abdichtung der Wege und Treppen sorgt

Königsweg Frankfurt Löw AG (6)
Die Großbaustelle des Dom-Römer-Areals in Frankfurt bei Nacht: Auf rund 4.300 m² Fläche dämmte und dichtete die Löw AG Hunderte Details mit verschiedensten Materialien. Das Ergebnis überzeugte auch die Jury des Sanierungspreis 18. Fotos: Willy A. Löw AG

Der nun wiederhergestellte „Krönungsweg“ in Frankfurt wird heute durch Gebäude in einer Kombination aus Teilrekonstruktionen und architektonischen Neuinterpretationen umsäumt. Die Kommune investierte insgesamt circa 200 Millionen Euro, um einen Wunschtraum aus architektonischen Neuschöpfungen und hochwertigen Rekonstruktionen zu erschaffen. Dabei geht es darum, das frühere Leben hautnah zu erleben. Im historischen Alltag war es voll, schmutzig und laut. Auch muss man sich den Krönungsweg nicht als prunkvolle Gasse vorstellen. Vielmehr wurden die engen verwinkelten Gänge für Krönungsfeierlichkeiten provisorisch mit Holz ausgelegt und feinstem Seidentuch umschlagen, anders als heute: Aktuell stellt das Ensemble einen Traum an Architektur und Wohnkultur dar, alles im Auftrag der Bauherrin der Dom-Römer GmbH.

Normabweichung als Sonderkonstruktion

Für die umfangreichen Abdichtungsarbeiten im gesamten Areal wurde die Willy A. Löw AG beauftragt. Zunächst sollten einige Fugen in der historischen Saalgasse repariert werden. Dann erfolgte die Ausschreibung für die Abdichtungsarbeiten durch die Dom-Römer GmbH und Mitte 2012 wurde mit den Arbeiten am Areal begonnen. Es gab eine strenge Gestaltungssatzung für 35 Häuser, darunter 15 als „schöpferische Nachbauten“ bezeichnete Rekonstruktionen zerstörter Gebäude sowie 20 neu entworfene Bauten. Diese vielfältige Architektur forderte ebenso individuelle wie auch komplexe Details in der Planung und Ausführung der Abdichtungsarbeiten. Löw-Bauleiter Dipl.-Ing. Ali Morina: „Für unser Team war es eine anspruchsvolle Arbeit, die Rekonstruktion des Altstadtkerns an die technischen Möglichkeiten einer Abdichtung anzupassen. Einige Normenabweichungen in der Ausführung müssten wir als Sonderkonstruktion lösen. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Dom-Römer GmbH und dem Architekturbüro Schneider + Schumacher förderte den andauernden Optimierungsprozess während der Planung und auch der Ausführung enorm.“

Sechs Jahre Bauzeit, 4.300 m² Abdichtung

Konkret entstand in einer Bauzeit von rund sechs Jahren von 2012 bis 2018 auf circa 7.000 m² ein neues Altstadtviertel. Für die Löw AG hieß dies rund 4.300 m² Abdichtungsarbeiten am Dom-Römer-Areal und am Krönungsweg. Morina: „Auf den Punkt gebracht hatten wir es mit stark zerklüfteten Dachaufbauten zu tun, gepaart mit Hunderten Details, von der Los-Fest-Flansch-Konstruktion über Verbundabdichtung mit Polymerbitumen bis zum zweikomponentigen Flüss.

Michael Zenk

Den kompletten Beitrag lesen Sie in DDH 09.2019.

Sanierungspreis 18 - Trophäen

Die Juroren des Sanierungspreis 18 kürten den Frankfurter Krönungsweg übrigens zur besten Flachdachsanierung des Jahres. Für die nächste Auflage unseres Preises können Sie sich unter www.sanierungspreis.de bewerben.

Letzte Aktualisierung: 14.05.2019