ZVDH: Interview mit dem neuen Referent in den Bereichen Technik und Kommunikation

Philip Witte ist der neue Referent in den Bereichen Technik und Kommunikation bei ZVDH. In seinen Aufgabenbereich fallen u.a. die Themen nachhaltige Baustoffe und der Eintrag von Kupfer im Gewässer.

Philip Witte, Referent, ZVDH
Philip Witte, Referent bei ZVDH Foto: ZVDH

Herr Witte, wie hat es Sie zum ZVDH verschlagen und was gefällt Ihnen an der Aufgabe?

PW: Ganz konventionell über die Stellenausschreibung im Internet. Zwar habe ich bisher kaum Berührung mit dem Dachdecker-Handwerk, war aber die letzten Jahre im Bereich Verbände tätig und finde das Handwerk allgemein spannend. Ich habe mich dann über die Tätigkeitsfelder des ZVDH informiert und viele methodische Parallelen entdeckt, somit kann ich künftig mein Wissen beim ZVDH einbringen und selber viel Neues entdecken. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen, den Landesverbänden und den Fachgremien.

Welche Arbeitsaufgaben werden Sie beim Verband übernehmen?

PW: Meine offizielle Jobbeschreibung lautet „Referent Technik & Kommunikation“ – d.h. ich gehöre der Abteilung Technik an und werde dort gewissermaßen die Schnittstelle zur Kommunikation übernehmen. Denn die Betriebe wollen zunächst übersichtlich und transparent über relevante Änderungen in den sie betreffenden Bereichen informiert werden. Zudem werde ich daran arbeiten, die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit auszubauen. Ähnlich wie beim Klimakabinett der Bundesregierung zeigt sich hier, dass diese Thematik interdisziplinär zu behandeln ist und eher einem dynamischen Prozess gleicht.

Bisher habe ich mich beispielsweise mit der Entsorgung alter GFK-Boote beschäftigt oder mit dem Eintrag von Kupfer in Gewässer. Künftig geht es um die Entsorgung teils kontaminierter Materialien und die Verwendung nachhaltiger Baustoffe. Das wird ein spannendes und zukunftsträchtiges Tätigkeitsfeld sein, denn nicht nur die Politik fordert eine rasche Entwicklung hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft, auch die Verbraucher sind dahingehend sensibilisiert und achten auf einen nachhaltigen Lebensstil.

Woran wird das deutlich?

PW: Das Gebäudeenergiegesetz ist ein schönes Beispiel, wie sich der Wunsch nach einer besseren CO2-Bilanz positiv für alle Beteiligten auswirken kann. Die steuerliche Förderung ermöglicht es Immobilienbesitzern, das Wohneigentum energetisch und kostengünstig zu sanieren. Die Dachdecker-Branche freut sich über die gute Auftragslage und das Klima profitiert durch den reduzierten Ausstoß von Treibhausgasen.

Zuletzt ganz privat: wenn Sie nicht beim ZVDH sind, womit verbringen Sie Ihre Freizeit?

PW: Nach wie vor bin ich gerne auf dem Wasser – sprich entweder im Ruderboot auf dem Rhein oder auf einem Segelboot in Holland. Alternativ findet man mich in der Garage, da ich eine Vorliebe für alte Autos habe, an denen es immer etwas zu reparieren gibt.

Letzte Aktualisierung: 20.03.2020