Vier Mal wurde in diesem Jahr die neu entwickelte Verbundschulung "Das sichere Schrägdach" von der Deutschen Rockwool und ihren Industriepartnern angeboten. Insgesamt folgten über 650 Architekten, Dachdecker und Bauunternehmer der Einladung, die Schulung zu besuchen. Allein in Berlin kamen am 3. Mai rund 180 Teilnehmer in andel’s Hotel, um den sieben Fachvorträgen rund um die sachgerechte Auslegung und Ausführung eines Schrägdaches, seiner Konstruktion und Dämmung zu folgen.
Architekt Klaus Hagebusch führt in Berlin ein Büro mit fünf Mitarbeitern. Auch er gehörte in Berlin zu den Besuchern des Seminars und zeigte sich nach der Veranstaltung begeistert: "Für eine wachsende Zahl meiner Auftraggeber steht das ökologisch bewusste und langfristig ökonomische Bauen oder kurz: das nachhaltige Bauen hoch im Kurs. Rockwool bietet in fast allen Seminaren, die ich bisher besucht habe, unaufgefordert Informationen dazu, wie nachhaltig bestimmte Konstruktionen und Dämmlösungen sind. Diese Tatsache und die hervorragenden Referenten motivieren mich Jahr für Jahr, Seminare zu besuchen, die die Deutsche Rockwool zusammen mit verschiedenen Industriepartnern anbietet. Auch das Seminar zum Themenfeld Schrägdach hat mir sehr gut gefallen. Das hier gewonnene Wissen kann ich unmittelbar nutzen."
Das neue Rockwool Seminar "Das sichere Schrägdach" wurde in diesem Jahr mit der Unterstützung der Unternehmen Moll Pro Clima, Velux, Nelskamp, Rockpanel und Rheinzink sowie anerkannten Fachanwälten für Bau- und Architektenrecht durchgeführt.
Ein Bauteil, viele Aspekte
Die EnEV 2009 definiert hohe Anforderungen an das Bauteil Schrägdach. Wer diesen Anforderungen garantiert gerecht werden will, der tut gut daran, auf geprüfte und besonders sichere Systeme zurückzugreifen, das verdeutlichte der Moderator des Seminars Henri Windten, selbst Architekt und Leiter des Rockwool Forums: "Leider erleben zu viele Bauhandwerker heute böse Überraschungen, wenn sich bei der Bauabnahme herausstellt, dass aufgrund kleiner Fehler eben nicht EnEV-gerecht ausgeführt wurde." Auf der Tagsordnung in Berlin standen deshalb die Luftdichtheit der Gebäudehülle, aber auch die Wahl des optimalen Dachziegels und seine Befestigung, die kreative Gestaltung mit Fassaden- und Bauteilpaneelen sowie die Verwendung von Titanzinkprodukten im Schrägdach.
Auf den Punkt
"Ein rundum gelungenes Themenportfolio, das pointiert die wichtigsten Neuerungen und Entwicklungen beim Schrägdach zusammenfasst", lautete das Fazit von Klaus Hagebusch nach der Veranstaltung. "Es ist nicht immer leicht, sich die Zeit dafür frei zu machen, Informationen zu sammeln und ständig auf dem neuesten Stand der Technik zu sein. Umso besser passt ein Halbtagsseminar wie ,Das sichere Schrägdach 2011’ in den Zeitplan. Ohne viel Umschweife sind alle Referenten gleich zum Kern der Sache gekommen", so Hagebusch.