Nach einem witterungsbedingt etwas schwächeren 1. Quartal blicken die Dachdecker insgesamt positiv auf das Jahr. Die niedrige Investitionsbereitschaft zeigt jedoch – eine gewisse Skepsis bleibt.
Abspecken für den Mittelstandsbauch?
Dieser Trend beschränkt sich nicht auf die untersten Gehaltsklassen, die von der Einführung des Mindestlohns profitiert haben. Weitaus wirksamer ist die nach wie vor geringe Inflationsquote, die in Kombination mit jüngsten Tarifabschlüssen für ein deutliches Plus im Geldbeutel sorgt. Im Ergebnis legten von Januar bis März 2015 die Reallöhne um durchschnittliche 2,5 % zu, „dies war der höchste Anstieg seit Beginn der Statistik“, teilte das Statistische Bundesamt Ende Juni mit. Auf die Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen setzt auch die Bauindustrie mit ihrer insgesamt verhalten optimistischen Prognose. Das schwächere 1. Quartal 2015 im Bauhauptgewerbe führt die Deutsche Bauindustrie vor allem auf die im Vergleich zum Vorjahr schlechtere Witterung zurück. Treiber der Entwicklung bleibe auch 2015 der Wohnungsbau mit einem Umsatzwachstum von 3 %, teilte Präsident Prof. Thomas Bauer anlässlich der Jahrespressekonferenz des Verbandes mit. Im Wirtschaftsbau und im Öffentlichen Bau geht man von einem Plus von 1,5 % aus.
Bedarfslücke im Wohnungsneubau
Malte von Lüttichau
Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 15.2015.