Die Ulmer Firma J. Fuhr Inh. E. Brendel GmbH & Co. KG feiert in diesen Tagen ihr 150-jähriges Jubiläum. Was 1863 mit der Gründung durch Jakob Fuhr begann und 1944 durch einen Bombenvolltreffer vollständig wieder zerstört wurde, hat sich nach dem Wiederaufbau zu einem der ältesten und größten Handwerksbetriebe der Donaustadt entwickelt.
Der Grund dafür ist sicherlich auch in der Qualität der Arbeiten zu finden, die sich wie ein roter Faden durch die Historie zieht und sich in vielen Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen und markanten Objekten in Ulm widerspiegelt. Das weithin sichtbarste und bekannteste stellt dabei sicherlich das Ulmer Münster dar, welches in den Jahren 1963/64 vollständig von der Firma Brendel neu eingedeckt wurde. Weitere Zeugnisse der Tätigkeit finden sich jedoch auch am Rathaus, dem Seel- und Metzgerturm sowie am Theater. Mit erfolgreich durchgeführten Sanierungsarbeiten an der Stadtmauer, diversen Brunnen und anderen Gebäuden prägt und erhält das Traditionsunternehmen das Stadtbild Ulms bis heute. Aktuell wird der Familienbetrieb in der dritten und vierten Generation geführt. Bernhard Brendel ist seit 1976 für die kaufmännischen Belange zuständig, während sein Bruder Werner bereits seit 1963 sowie dessen Sohn Mario von 2007 an als Dachdeckermeister den handwerklichen Teil übernommen haben. Gemeinsam stehen sie weiter für die besondere Qualität ein, die den Namen Brendel in Ulm und darüber hinaus bekannt gemacht hat. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums feiert das Unternehmen am 28. und 29. Juni 2013 zusammen mit vielen Gästen, darunter etlichen Kunden, Partnern und ihren Mitarbeitern, diesen besonderen Jahrestag.
In die Zukunft blicken die Geschäftsführer zuversichtlich: „Da mit dem Eintritt von Mario, dem Urenkel von Richard Brendel, der Fortbestand unseres Unternehmens auch für die nächsten Jahre und Jahrzehnte gesichert ist, können wir uns weiter unbeschwert auf unsere Kunden und unsere Arbeit konzentrieren. Außerdem bilden wir jedes Jahr bis zu vier Auszubildende aus und sorgen damit dafür, dass dieses wichtige Handwerk weiter besteht.“