Schwächere Geschäftslage, gebremste Aussichten, Auftragsrückgänge – das 2. Quartal verlief für viele Dachdecker enttäuschend. Positive Aspekte der Baukonjunktur gehen am Dachdeckerhandwerk vielerorts vorbei.
Wenig Belebung im 2. Quartal
Aber auch die Investitionsseite ist von der aktuellen Entwicklung betroffen. Konnte die Baubranche im milden Winter noch wesentlich zur Wachstumsrate von plus 0,7 % beitragen, gingen die Investitionen in Bauten zuletzt deutlich zurück. Die sonst typische Frühjahrsbelebung am Bau fiel größtenteils schwächer aus. Gleichzeitig setzt sich die positive Entwicklung bei den Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2014 fort. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurde in diesem Zeitraum der Bau von insgesamt 136.800 Wohnungen genehmigt, 9,6 % oder 12.000 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Bereich der Wohngebäude wuchs der Anteil von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um 12,8 %, die Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser waren im ersten Halbjahr 2014 hingegen rückläufig (–1,0 % und –0,4 %).
Die gesamtwirtschaftlichen Aussichten haben sich unterdessen eingetrübt. Der ifo-Geschäftsklimaindex verzeichnete die dritte Abnahme in Folge, was unter Fachleuten als Anzeichen für einen beginnenden Abwärtstrend gedeutet wird. Der Index sank auf 108,0 Punkte und bleibt damit auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Der Konjunkturindikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sank im August um 18,5 auf 8,6 Punkte, der niedrigste Wert seit Dezember 2012.
Schwaches Quartal für das Dachdeckerhandwerk
Malte von Lüttichau
Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in Ausgabe DDH 17.2014.