Steildach 2016-12-02T00:00:00Z 75° im Trio

Ausgestattet mit Hubarbeitsbühne und 145 Maßrenovierungsfenstern sanierte DDM Schmidt die Dachfenster am „Behördenzentrums Auf der Hude“ in Lüneburg. Bis 2020 werden insgesamt 420 Dachflächenfenster an der 75 Grad geneigten Mansarde erneuert.

Der Grundstein des heutigen Behördenzentrums Auf der Hude in Lüneburg wurde am 14.05.1980 gelegt, fertiggestellt war es zweieinhalb Jahre später. Bis Ende 2004 diente das Verwaltungsgebäude als Sitz der Bezirksregierung Lüneburg. Nach deren Auflösung brachte man dort verschiedene Behörden unter, beispielsweise die Polizeidirektion Lüneburg und die Niedersächsische Landesschulbehörde. Seitdem wird das 196 m lange und 110 m breite Objekt mit einer Grundfläche von 6.130 m² in Form zweier aneinandergekoppelter T „Behördenzentrum Auf der Hude“ genannt.

Insgesamt sind dort 758 Büro- und Besprechungsräume untergebracht, 136 genutzte Räume befinden sich im jeweils obersten Geschoss und sind mit Dachflächenfenstern ausgestattet, die Tageslicht in die Büroräume lassen. Im Bauteil 1 (Viertes Obergeschoss) sind das rund 60 Räume, im Bauteil 2 (Sechstes Obergeschoss) etwa 55 Räume und im Bauteil 4 (Erstes Obergeschoss) 21 Räume.

Anforderungen der Dachkonstruktion

Die Dachkonstruktion des Behördenzentrums zeichnet sich durch die Kombination einer mansardähnlichen Dachform mit Flachdachanteilen aus. Insgesamt 420 Dachflächenfenster sind in die hinterlüftete, 75° geneigte Aluminiumverkleidung in den Mansardabschnitten des Daches integriert. Nach über 30 Jahren waren die ursprünglichen Wohndachfenster aus Holz sanierungsbedürftig. Dachdeckermeister Karsten Schmidt, Geschäftsführer der Firma Schmidt Bedachungen aus Hermannsburg, die zu dieser Zeit den Hausmeisterauftrag für das Objekt innehatte, suchte gemeinsam mit dem Staatlichen Baumanagement Lüneburger Heide nach Möglichkeiten für die Sanierung der Dachfenster. Die größte Herausforderung bestand darin, dass das Dach selbst nicht saniert werden, sondern vielmehr vollständig intakt bleiben sollte. Benötigt wurden also Renovierungsfenster, die in ihrem Format mit den ursprünglichen Fenstern exakt übereinstimmten.

Reinhold Wickel

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 23.2016.

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
Newsletter