ZVDH-Präsident Dirk Bollwerk Foto: ZVDH

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02. November 2020 | Teilen auf:

Aktuelle Corona-Maßnahmen: Dachdecker erstmal nicht betroffen

Die Bundesregierung stellte die neuen Maßnahmen vor, um angesichts der deutlich steigenden Infektionszahlen eine Gesundheitsnotlage zu vermeiden. Seit dem 2. November gelten vor allem weitere Kontakt- und Reisebeschränkungen. Ein kompletter Wirtschafts-Lockdown wurde jedoch vermieden.



Der Präsident des Dachdeckerhandwerks Dirk Bollwerk appelliert an das Verantwortungsgefühl jedes einzelnen und mahnt zur Einsicht in die Dringlichkeit der Maßnahmen: „Jeder Bürger und jeder Bürgerin ist von diesen Maßnahmen betroffen. Diese wiegen schwer, sind aber angesichts der aktuellen Lage mit sich wöchentlich verdoppelten Infektionszahlen dringend geboten. Und als Arbeitgeber haben wir eine besondere Verantwortung für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, der wir uns sehr bewusst sein müssen. Für unser Dachdeckerhandwerk ändert sich glücklicherweise durch die neue Beschlussfassung in unserer täglichen Arbeit nicht viel, denn wir können ohne große Einschränkungen weiterarbeiten.“ Dachdecker-Chef Bollwerk verweist auf die Geschlossenheit der Länder, die den Ernst der Lage verdeutliche und vor allem ein klares Signal sei, wie wichtig gemeinsames Handeln und Solidarität in den kommenden Wochen seien, um die Virusausbreitung zu hemmen. „Es liegt in unserer Hand, ob wir wie bisher weiterarbeiten und auch weiter ausbilden können,“ macht er klar. „Zum Schluss möchte ich aber auch nicht versäumen, all denjenigen zu danken, die bisher in diesen schweren Zeiten ihrer Arbeit mit Umsicht nachgegangen sind. Aus vielen Betriebe erhalten wir Rückmeldung über großes Engagement der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, über gegenseitige Unterstützung und Hilfe. Und das ist genau das, warum wir stolz sind auf unser Dachdeckerhandwerk: Wir meistern auch Krisen!“