Die Neuauflage"Wärmeschutz nach EnEV 2009" erläutert verständlich energiesparende Konstruktionen, mit zahlreichen Projektbeispielen.Die Änderungen der EnEV 2009 machten eine Überarbeitung des bewährten Praxisratgebers "Wärmeschutz nach EnEV 2009 im Dach- und Holzbau" notwendig. Zahlreiche Projektbeispiele verdeutlichen die konkrete Umsetzung der EnEV 2009.
Es hat sich bereits herumgesprochen: Die neue EnEV 2009 hat die Anforderungen zur Energieeinsparung noch einmal verschärft und damit leider auch eine Umstellung der Nachweisverfahren bei der ganzheitlichen Bilanzierung von Wohngebäuden vorgenommen. Für den Dachhandwerker besonders wichtig: Im Bereich der Bauteilsanierungen wurden nicht nur die U-Wert-Anforderungen, sondern auch der Vollzug verschärft. Nun drohen bei Nichteinhaltung der EnEV Bußgelder bis 50.000 Euro. Außerdem muss bei jeder Sanierung eine Unternehmererklärung ausgestellt werden, welche vom Bauherrn 5 Jahre aufbewahrt werden muss. Das in der Vergangenheit wegen seiner Anschaulichkeit bewährte, vereinfachte Verfahren für Wohngebäude (Heizperiodenbilanzverfahren) wurde gestrichen. Geblieben ist das bereits bekannte, aber komplexere Monatsbilanzverfahren nach DIN 4108-6. Neu hinzugekommen ist das Nachweisverfahren nach DIN V 18599.
Wie Sie die Nachweisverfahren anwenden und unter welchen Bedingungen, welche Berechnung Sinn macht, ist in der Neuauflage "Wärmeschutz nach EnEV 2009 im Dach- und Holzbau" anschaulich beschrieben und anhand zahlreicher Projektbeispiele erläutert. In den Projektbeispielen wird Schritt für Schritt die Berechnung und Ausführung nach EnEV beschrieben und anhand der Berechnungsformblätter die Software-Eingabe erläutert. Einfacher geht’s nicht!
Anschauliche Beispiele für die Praxis
Sie finden Beispiele zum Flach- und Steildach, zur Außenwand, zum Dachgeschossausbau und zum Wohnhaus. Aufschlussreich ist die Berechnung eines Projektes in zwei unterschiedlichen Varianten. In der ersten Variante wird der Energieausweis für das Projekt auf Basis des tatsächlichen Energieverbrauchs erstellt. In der zweiten Variante wird der Ausweis auf der Basis des berechneten Energiebedarfs ausgestellt. Dieser Vergleich lohnt, um die unterschiedlichen Berechnungsverfahren praxisgerecht bewerten zu können.
Neben den wertvollen Projektbeispielen werden auch die allgemeinen Grundlagen zum Wärme- und Feuchteschutz ausführlich vorgestellt. Mithilfe dieser Grundlagen, Berechnungen und Beispiele führen Dachdeckerunternehmer bauphysikalisch sichere Dach- und Wandkonstruktionen mangelfrei im Sinne der EnEV aus. Darüber hinaus offenbart das Buch ausreichend Argumente für eine kompetente Bauherrenberatung. Auf der beiliegenden CD finden Sie alle im Buch erläuterten Berechnungsformulare zum U-Wert und zum Tauwassernachweis sowie die obligatorisch gewordene Fachunternehmererklärung. Außerdem enthält die CD alle wichtigen Rechtsvorschriften rund um die EnEV im Wortlaut. Abschließend noch ein wertvoller EnEV-Tipp!
Über 100 Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Energieausweis hat Friedhelm Maßong in dem Band EnEV 2009 kompakt zusammengestellt. Kennen Sie die EnEV-Anforderungen an neue Wohngebäude? Nach welcher Norm wird gerechnet? Oder wissen Sie, unter welchen Voraussetzungen die EnEV bei Flachdachsanierungen keine Anforderungen stellt? In "EnEV kompakt 2009" erfahren Sie es!
Ute Schikorra