Mecklenburg-Vorpommern freut sich über seinen Sieger Arvid Speßhardt, der den diesjährigen Bundesentscheid gewann, gefolgt von Jakob Richter und Ilja Kuris. In den Werkhallen des Ausbildungszentrums des Berufsbildungsvereins des Dachdeckerhandwerks Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein e.V. (BBV) in Lübeck Blankensee zeigten die jungen Dachdecker ihr Können.
Zum zweiten Mal nach 1999 fand der Bundesentscheid des Dachdeckerhandwerks am Ausbildungszentrum Lübeck Blankensee statt. Zehn Dachdecker aus zehn Bundesländern kämpften Anfang November um die Plätze und demonstrierten ihr Können an beiden Tagen eindrucksvoll. Punkt 9 Uhr ging es am ersten Wettbewerbstag mit der Arbeitsprobe nach Wahl los, das Ende war gegen 17.00 Uhr. Zu Beginn lagen die Teilnehmer nahezu gleich auf. BBV-Ausbilder Florian Jürgens erläuterte: „Die Hauptarbeitsprobe haben die Teilnehmer selbst gewählt und in der Regel trainiert, sie wissen da, was auf sie zukommt“.
Anspruchsvoll ging es am nächsten Morgen weiter: Nach der Kür folgte die Pflicht mit dem Anfertigen der Gegenarbeitsproben: Walmdachfläche mit Schiefer und Biberschwanzdoppeldeckung mit untergelegter Blechkehle aus Zink und Grat. Nach zweimal Steildach kam die dritte und letzte für alle Landessieger gleiche Arbeitsprobe aus dem Flachdachbereich: Abdichten einer Innenecke mit Bitumenschweißbahnen, Zeitkontigent: knapp zwei Stunden. Punkt 12 Uhr war Schluss, die Prüfer werteten ihre Notizen aus.
Als neutrale Beobachterin der Berufsbildungstagung fungierte Andrea Fox aus Heussweiler im Saarland, die gemeinsam mit ihren Kollegen Andreas Schmitz, Klaus Pirch, Titus Recker, Kai Schmid und Markus Schönfelder die Ergebnisse unter die Lupe nahmen. Das Ergebnis: Es siegte Arvid Speßhardt aus Mecklenburg-Vorpommern mit 181,6 Punkten, gefolgt von Jakob Richter aus Schleswig-Holstein ( 175,2 Punkte). Auf den 3. Platz kam Ilja Kuris aus Niedersachsen mit 167,8 Punkten. Die Durchführungsrichtlinien sehen vor, dass die Teilnehmer maximal 200 Punkte erreichen können, ab 162 Punkten ist man Sieger, darunter Platzierter. Prüfer Andreas Schmitz: „Alle Teilnehmer hatten sich gut vorbereitet, im Vergleich zum Vorjahr hatten wir keine Ausreißer“.
Der Modus sieht vor, dass die Teilnehmer maximal 200 Punkte erreichen können, ab 162 ist man Sieger, darunter Platzierter. Prüfer Andreas Schmitz: „Alle Teilnehmer hatten sich gut vorbereitet, im Vergleich zum Vorjahr hatten wir keine Ausreißer“.
Johannes Messer
Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 23/2013