Mörtelverstrich, eingebundene Kehlen, alte Biber wiederverwenden – bei der denkmalgerechten Sanierung des „Hauses der Landwirtschaft“ stellte sich DDM Udo Janke einigen Herausforderungen. Etwas verzögert, aber mit bestem Ergebnis erneuerte er die 800 m² große Dachfläche nach historischem Vorbild.
Altes bewahren, Neues einbinden
Mit den Dachsanierungsarbeiten wurde Dachdeckermeister Udo Janke aus Lübben beauftragt. Insgesamt sollten auf 800 m² denkmalgerechte Dacharbeiten mit Biberschwanz in Kronendeckung erfolgen. Die Dachneigungen der 3 Hauptdachflächen als Sattel- und Walmdächer wurden mit 45° bis 54° ermittelt. Im Zuge der Sanierungsarbeiten sollten aus Gründen des Denkmalschutzes auch Teile der alten Dachdeckung wiederverwendet werden. So wurden die alten, teilweise handgestrichenen Dachziegel von den Dachdeckern sorgfältig abgenommen, auf Funktionsfähigkeit geprüft und für die spätere Eindeckung verwahrt.
Horst Pavel
Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe DDH 21.2014.