News 2013-07-29T00:00:00Z BASF verkauft deutsche Wall-Systems-Tochter an Rockwool

BASF und Rockwool haben am 18. Juli 2013 einen Vertrag über den Verkauf der BASF Wall Systems GmbH & Co. KG unterzeichnet. Dieser umfasst das deutsche Wall-Systems-Tochterunternehmen einschließlich des Standorts Marktredwitz.

Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 200 Mitarbeiter, die vom neuen Eigentümer übernommen werden. Der Kauf unterliegt noch der Zustimmung der zuständigen Behörden. Mit dem Abschluss der Transaktion wird Ende 2013 gerechnet.

Die BASF Wall Systems GmbH & Co. KG ist auf dem deutschen Markt für Wärmedämm-Verbundsysteme ein erfolgreicher mittelgroßer Anbieter. Ihr Hauptgeschäftsfeld sind Systeme für die Außen- und Innendämmung von Gebäuden, die unter der Marke Heck vermarktet werden. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen unter der Marke Rajasil Systeme zur Renovierung und Restaurierung historischer Gebäude.

„Unser Wall-Systems-Geschäft in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Dennoch können wir nur geringe Synergien mit anderen BASF-Arbeitsgebieten nutzen“, sagte Dr. Tilman Krauch, Leiter des Unternehmensbereichs Construction Chemicals der BASF.

„Die BASF Wall Systems GmbH ist ein starkes und gut geführtes Unternehmen, das gut zu Rockwool passen wird. Durch die Akquisition können wir unsere Fassadenstrategie weiter voranbringen und im wichtigen deutschen Markt der Wärmedämm-Verbundsysteme an Präsenz gewinnen“, unterstrich Henrik Frank Nielsen, Managing Director Europe Division der Rockwool Gruppe. „In Zukunft können wir unseren Kunden umfassendere Lösungen anbieten, die aus Dämmung sowie den weiteren erforderlichen Bestandteilen eines Fassadensystems bestehen“, erläuterte Nielsen.

Der Hersteller führt einzelne Komponenten zu zugelassenen Wärmedämm-Verbundsystemen zusammen. Dabei werden die meisten Komponenten zugekauft, darunter auch die Materialien für die Dämmschicht des Systems. Die GmbH & Co. KG ist somit kein Teil des Dämmstoffgeschäfts der BASF. Zu den selbst produzierten Systemkomponenten, zählen insbesondere Klebe- und Armiermörtel.

Die Dämmstoffe Neopor , Styropor , Styrodur sowie Polyurethan-Dämmstoffe sind von der geplanten Veräußerung nicht betroffen. Sie bleiben zentrale Bestandteile des BASF-Portfolios.

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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